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24.02.2015

Stadtwerke-Fusion: Augsburger Bürger sollen entscheiden

Wie geht die Debatte um eine Fusion der Energiesparten von Erdgas Schwaben und den Stadtwerken Augsburg aus? Bürger sammeln Unterschriften dagegen.
Bild: Anne Wall

Was bringt die Fusion der Energiesparten von SWA und Erdgas Schwaben wirklich? Im Stadtrat herrscht Eile, dabei sollten hier auch die Bürger ein Wörtchen mitreden können.

Es mag gute Gründe für eine Fusion der Energiesparten von Stadtwerken und Erdgas Schwaben geben. Skeptisch stimmt die Eile, mit der die Sache politisch durchgeboxt werden soll. CSU und SPD könnten mit ihrer Rathausmehrheit und Juristerei einen Bürgerentscheid wohl verhindern und die Fusion zur alleinigen Angelegenheit des Stadtrats machen.

Stadtwerke-Fusion: Bürger wollen mitentscheiden

Viele Bürger würden sich übergangen fühlen. Es sind Augsburger, die Teile ihrer Stadtwerke nicht mal eben aus der Hand geben wollen. Ihre Sorge, dass entgegen jetziger Beteuerungen das kommunale Energiegeschäft eines Tages doch stark von privatwirtschaftlichen Interessen geprägt sein könnte, ist nicht ausgeräumt.

In den Reihen von SPD und Grünen herrscht Unbehagen über den von Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) ausgeübten Zeitdruck für die Fusion. Als Regierungspartner stehen beide Parteien in der Pflicht, doch an der Basis rumort es.

Grüne: Ratsbegehren soll Bürgerentscheid sichern

Die Grünen liebäugeln daher mit einem Ratsbegehren, das einen Bürgerentscheid sicherstellen würde. Somit könnte die Bürgerschaft nach intensiver Debatte über die Zukunft ihrer Stadtwerke entscheiden. Es wäre eine anständige politische Lösung.

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