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Augsburg

24.12.2014

Stadtwerke: Neuer Takt kommt an

Seit einer Woche fahren die Straßenbahnen in Augsburg am Abend häufiger. Bei den Fahrgästen kommt das nach Angaben der Stadtwerke gut an.
Bild: Anne Wall

Seit einer Woche fahren die Straßenbahnen in Augsburg am Abend häufiger. Bei den Fahrgästen kommt das nach Angaben der Stadtwerke gut an.

„Die Bahnen sind im 7,5-Minuten-Takt gut voll“, sagt Presse-Sprecher Jürgen Fergg. Seit 14. Dezember fahren die Straßenbahnen zur Feierabendzeit häufiger – statt ab 18 Uhr in den 15-Minuten-Takt zu wechseln, fahren sie bis 20.15 Uhr alle 7,5 Minuten. Dass es läuft, hängt laut Fergg vermutlich auch mit dem Weihnachtsgeschäft zusammen, aber: „Wir gehen davon aus, dass das erweiterte Angebot dauerhaft gut genutzt wird und die Stadtwerke damit einen Beitrag für die Belebung der Innenstadt bis Ladenschluss leisten.“

Der Preis für das bessere Angebot am Abend hat offenbar nicht für großen Ärger gesorgt. Im Gegenzug fahren die Trams zwischen 8 und 12 Uhr nämlich nur noch alle 7,5 statt alle fünf Minuten. Diese Veränderung werde von den Fahrgästen mitgetragen. Sehr gut komme an, dass auch die Buslinien 35, 22 und 23 bis 20.15 Uhr im 15- bzw. 10-Minuten-Takt verkehren und damit auch die City-Galerie bis Ladenschluss besser angebunden ist.

Verunsicherung gab es unter den Fahrgästen in Haunstetten. Dort bedienten die Buslinien 34 und 39 bislang ein und die selbe Route – die eine Linie fuhr in die eine Richtung, die andere auf demselben Linienweg in die andere Richtung. Das ist nach Angaben der Stadtwerke unüblich. Deshalb habe Haunstetten mit den neuen Linien 24 und 25 zwei getrennte Äste bekommen, die den bisherigen Ring in zwei Hälften teilen: Die neue Linie 24 befährt den östlichen Linienast von Haunstetten Nord über das Klinikum Süd nach Haunstetten Süd. Dort wechselt der Bus die Nummer in 25 und fährt den westlichen Linienast weiter über Haunstetten West zurück nach Haunstetten Nord. Dort wird der Bus wieder zur Linie 24. Gleiches gilt in Gegenrichtung.

Die Stadtwerke wollten so für mehr Klarheit sorgen: „Umso mehr bedauern wir, dass diese Änderung bei unseren Stammkunden zu Irritationen geführt hat, obwohl im Vorfeld über die Änderungen informiert wurde.“ Außerdem gebe es Probleme mit dem Wechsel der Anzeige, die behoben werden sollen. (AZ)

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