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Stichwahl in Augsburg: Der Wahlkampf rückt in den Hintergrund

Stichwahl in Augsburg: Der Wahlkampf rückt in den Hintergrund
Kommentar Von Nicole Prestle
17.03.2020

Plus Eva Weber und Dirk Wurm treten in zwei Wochen wieder gegeneinander an. Doch statt sich herauszufordern, wollen sie gemeinsam die Corona-Krise meistern.

Die Augsburger Wähler haben Eva Weber (CSU) und Dirk Wurm (SPD) in die Stichwahl geschickt. In zwei Wochen werden die beiden OB-Kandidaten noch einmal gegeneinander antreten. Ohne ein Ergebnis vorwegnehmen zu wollen: Die Rollen bei dieser Abstimmung sind schon jetzt klar verteilt. Mit über 43 Prozent der Stimmen hat Eva Weber so viel Vorsprung vor ihrem Herausforderer, dass Wurm für sie kaum eine Gefahr für sie darstellt. Auch die Kandidaten selbst wissen das.

Eva Weber und Dirk Wurm stehen sich am 29. März wieder als Konkurrenten gegenüber.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Eva Weber und Dirk Wurm werden ihre Kräfte in diesen Tagen deshalb weniger auf die Stichwahl konzentrieren, als auf die Frage, wie diese Stadt mit den Herausforderungen umgeht, die durch das Coronavirus entstanden sind. Das Wahlergebnis spielt ihnen dabei in die Karten: Weber, die wahrscheinlich nächste Oberbürgermeisterin, und Wurm, der Ordnungsreferent, stehen zusammen, um eine Krise zu meistern, wie sie Augsburg noch nie erlebt hat. Schon in den vergangenen Tagen haben sie sich in dieser Hinsicht als gutes Team bewiesen.

Stichwahl in Augsburg: Gute Ausgangsbasis für Dirk Wurm

Für Dirk Wurm ist das Wahlergebnis vom Sonntag eine gute Ausgangsbasis: Er hatte erstens die Nase vor Martina Wild von den Grünen und holte zweitens ein besseres Stimmergebnis als seine Partei. Für ihn könnte damit der Weg geebnet sein für weitere sechs Jahre als Ordnungsreferent, zumal er auch persönlich ganz gut mit Eva Weber zurechtkommt.

Stichwahl in Augsburg: Der Wahlkampf rückt in den Hintergrund

Selbst wenn die Grünen im neuen Stadtrat mit deutlich mehr Sitzen vertreten sein werden als bislang, selbst wenn eine Koalition aus Schwarz und Grün schon eine Mehrheit zusammenbrächte – vieles deutet darauf hin, dass Augsburg auch in den nächsten sechs Jahren von einer Koalition aus CSU, Grünen und SPD regiert werden wird. Lediglich die Kräfteverhältnisse werden sich wohl zu ungunsten der SPD und in Richtung der Grünen hin verändern.

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