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Wirtschaft

25.04.2019

Stillstand im Innovationspark: Das Institutsgebäude lässt auf sich warten

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Das Institutsgebäude MRM steht, doch mit der Fertigstellung dauert es noch bis Ende des Jahres.
Bild: Silvio Wyszengrad

Stillstand und Fortschritt im Innovationspark Augsburg. Der Bau eines großen Gebäudes verzögert sich. An anderer Stelle geht es voran.   

Es sind zwei riesige Komplexe, die das Bild im Innovationspark Augsburg künftig prägen sollen. Viel Geld wird hier investiert. Auf insgesamt 73 Millionen Euro beläuft sich die Investitionssumme beider Komplexe. Allerdings gibt es unterschiedliche Entwicklungen: Im Bau, der bereits im Jahr 2016 begonnen wurde, herrscht nahezu Stillstand. Die Fertigstellung verzögert sich wohl um ein Jahr. Erst Ende 2019 sollen die Arbeiten beendet sein.

Dagegen nimmt der andere Bau, der im Jahr 2018 startete, Gestalt an. Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan. Im Frühjahr 2020 ist die Fertigstellung geplant. Dieses Gebäude liegt gut einsehbar an der Hugo-Eckener-Straße. Die Straßenbahn der Linie 3 fährt direkt am Gebäude vorbei, dessen Rohbau nahezu fertiggestellt ist. Gegenwärtig werden die Fenster eingebaut. Q40 nennt sich das Projekt, das unter anderem auch ein privates Parkhaus vorsieht.

Das Institutsgebäude wird erst Ende 2019 fertig

Das andere Gebäude ist das Institutsgebäude mit dem etwas sperrigen Namen MRM. Materials Resource Management heißt dieser Gebäudekomplex. Das Institut forscht am sparsamen Einsatz von Ressourcen und an regenerativen Materialien und Prozessen. Im Gebäude werden Mitarbeiter der Universität und der Hochschule gemeinsam sitzen. Ihr Forschungsfeld umfasst Fragen wie diese: Wie können etwa Autobauer trotz knapper Ressourcen weiter erschwinglich und möglichst nachhaltig produzieren? Eigentlich sollte der Bau bereits in diesem Jahr bezogen werden, doch daraus ist nichts geworden. Zwischenzeitlich wird damit gerechnet, dass der Bau erst Ende des Jahres fertiggestellt sein wird. Wolfgang Hehl, Geschäftsführer des Innovationsparks Augsburg, spricht von „Problemen mit dem Fassadenbauer“, die die Verzögerung ausgelöst hätten.

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Bauherr ist das bayerische Wissenschaftsministerium. 43 Millionen Euro werden investiert. Büros, Seminarräume, eine Versuchshalle, Labors und Lager sind vorgesehen. Die Verzögerung des Einzugs im neuen Gebäude ist dem Vernehmen nach deshalb zu verschmerzen, weil das bereits einige Jahre existierende Institut vorerst an jetziger Wirkungsstätte seiner Arbeit nachgeht.

An anderer Stelle entsteht ein Hotel

Weniger Probleme gibt es derzeit beim Projekt Q40. Die Fertigstellung ist für März 2020 angepeilt. Baubeginn war im Vorjahr. 75 mal 75 Meter ist der Gebäudekomplex groß, vier Etagen sind vorgesehen. Zum Projekt gehört eine große Tiefgarage. Die Mieter stehen fest: Rewe betreibt einen Supermarkt, das Fitnessstudio „jumpers fitness“ kommt, es gibt ein Hotel mit 160 Zimmern (Centro Hotel Group) und einen Ihle Baker’s.

Der Innovationspark ist ein langfristig angelegtes Projekt, das auf einer Fläche von 70 Hektar Wissenschaft und Wirtschaft verzahnt.

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