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Augsburg

30.10.2016

Stillstand vor der Simpertschule

Die Sackgasse „Hermann-Kluftinger-Straße“ im Proviantbachquartier des Textilviertels muss insbesondere für die Kleinbusse gut erreichbar sein, die die Simpertschüler bringen und wieder holen. Auch die Lehrerparkplätze sind laut Schulleitung unverzichtbar.
Bild: WSA

Mit den Überlegungen des Stadtplanungsamtes sind WSA und Rektor unzufrieden. Peter Grab erinnert Oberbürgermeister an einen seit zwei Jahren ausstehenden Beschluss.

Schützenhilfe erhält die Simpertschule in der Hermann-Kluftinger-Straße von der WSA (Wir sind Augsburg) mit Stadtrat Peter Grab. Dieser erinnerte Oberbürgermeister Kurt Gribl jetzt an einen unerledigte Antrag, der gemäß der Geschäftsordnung innerhalb von drei Monaten hätte abgearbeitet werden müssen. Er habe am 15. November – und zwar 2014 – schon einmal daran erinnert und darauf zumindest einen „Zwischenbescheid“ erhalten. Doch auf eine abschließende Klärung der Verkehrsituation in der Umgebung des Schulareals im Textilviertel warte er bis heute.

Dass Peter Grab so hartnäckig an der Angelegenheit dranbleibt, liegt daran, dass die Schüler im Gegensatz zu anderen Schulen ausnahmslos mit Kleinbussen der Lebenshilfe zur Schule gebracht und wieder geholt werden. Die Simpertschule ist der einzige Anlieger der Sackgasse, weshalb die gegenwärtigen Überlegungen des Stadtplanungsamtes den hauseigenen Belangen der Einrichtung zuwiderlaufen. Abgesehen von den Kleinbussen für die Kinder, müsse zirka 20 Lehrkräften und einigen Besuchern die Zufahrt ermöglicht werden. Nach Einsicht der vor allem dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) entsprechenden Pläne, gab die Schulleitung der Stadt schon vor zwei Jahren ihre Einwände bekannt.

Grabs erklärtes Ziel war schon damals, insbesondere die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Seither aber habe werder er, noch seines Wissens die Schulleitung etwas über den Stand der Dinge gehört. Deshalb stellt Grab einmal mehr den Antrag beziehungsweise einen „Folgeantrag“.

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Was entschieden werden muss

Situation Die bisherigen Wendemöglichkeiten der Schulbusse sollen beibehalten werden. Für die Feuerwehr werde der Bereich ohnehin mit einem entsprechenden Fahruntergrund ausgestattet.

Nutzer Außerdem sollen genügend Parkmöglichkeiten für die Mitarbeiter der Simpertschule und für den Zielverkehr der mit der Schule kooperierenden Facheinrichtungen vorgehalten werden.

Ablauf Die Schulleitung soll mehr als bisher in die Planungen einbezogen werden.

Ziel Weil es sich in der Herman-Kluftinger-Straße um eine „Nicht-Innenstadtlage“ handele, die Sackgasse außerdem schwach frequentiert sei, plädiert Grab dafür, vor allem der besonderen Art der Schule Rechnung zu tragen.

Der Baum im Schulhof soll bleiben

Schon nach einer öffentlichen Informationsveranstaltung des Stadtplanungsamtes in der Simpertschule erklärten Ortskenner die Pläne für unrealistisch und ihren Widerstand. Vor allem der große Baum vor der Eingangstür müsse Bestandsschutz genießen und weiterhin von den Kleinbussen zum Wenden zu umfahren sein. Auch auf Lehrerparkplätze will das Kollegium unter gar keinen Umständen verzichten.

Im Stadtplanungsamt war bis Redaktionsschluss keine Auskunft darüber zu erhalten, wie weit die Pläne aktuell gediehen sind. Rektor Reinhard Fürhofer von der Simpertschule jedenfalls wollte nach der Informationsveranstaltung im Juli 2014 die Schwachstellen des Schwachstellen im Gewinner-Entwurf des Freiraumwettbewerbs beseitigt wissen. Er forderte: Der Vorplatz müsse bleiben wie er ist.

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