Newsticker

München überschreitet Corona-Grenzwert
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Streben nach Professionalität im Verein

15.07.2010

Streben nach Professionalität im Verein

Lassen sich was einfallen: Das Präsidium des TSV Firnhaberau bestehend aus Alfred Sahl, Claudia Wiedemann und Karl Kiefl (von links). Foto: Ruth Plössel
Bild: Ruth Plössel

Firnhaberau Bafana bafana ist seit Sonntag vorbei, doch schon steht die nächste WM vor der Tür. Auch bei den U-20-Damen heißt es vorbereitet zu sein. Ein gutes Management ist wichtig, gerade auch im Sport.

Das wissen die TSVler aus der Firnhaberau genauso, wie die Größen vom FC Bayern München. Laut Thomas Kern, Pressesprecher vom Bayerischen Landessportverband (BLSV), ist das auf Dauer das einzig wirksame Mittel, um einem Vereinssterben entgegen zu wirken. Aus Erfahrung kann er sagen: "Die Ansprüche an das Umfeld sind im Sport andere geworden und man muss sich heute schon etwas einfallen lassen." Auch Alfred Sahl hält eine professionelle Ausrichtung für absolut unerlässlich, um den Sportlern eines Vereins das Bestmögliche zu bieten und attraktiv zu bleiben.

Schwarz, Rot, Gold

Der TSV Firnhaberau darf auf stetig steigende Mitglieder stolz sein. Rund 15 00 gehen im Verein derzeit ihrer sportlichen Betätigung nach - von den Stockschützen bis hin zur rhythmischen Sportgymnastik. Um den Fußballern ein Kunstrasenfeld zu bescheren - es besteht aus einer Großspielfläche, die in zwei Kleinfelder für die Kinder unterteilt werden kann - haben sich die Verantwortlichen ein besonderes Spendensystem einfallen lassen. Alle Geldgeber sind in Form eines Fußballes auf einer Tafel verewigt, die beim kommenden Fest im Zelt aufgestellt wird. Je nach Höhe der Spende - es gibt drei Kategorien - ist der Ball auf der Tafel entweder Schwarz, Rot oder Gold.

Streben nach Professionalität im Verein

Muten 440 000 Euro im ersten Moment auch teuer an, so relativiert sich der Betrag schnell. Für die Neuanlage eines Spielfeldes hätten 150 000 Euro investiert werden müssen und die Fläche wäre erst nach einem Jahr bespielbar gewesen. Für die Grundpflege eines solchen Feldes sind laut Alfred Sahl weitere 30 000 Euro nötig. Für den Kunstrasen musste ein entsprechendes Pflegegerät angeschafft werden.

Inzwischen gibt es kaum mehr Probleme mit der Baustelle. Tage vor Baustart war nur der Untergrund für das Feld noch nicht ideal, weil er nicht genügend verdichtet war. Alfred Sahl, der zunächst den SV Hammerschmiede führte, ist mit der Entwicklung des TSV Firnhaberau durchaus zufrieden. Auch er selbst hat dort eine neue Heimat gefunden und sagt: "Ich leb' halt jetzt für hier." (sil)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren