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Augsburg

18.06.2014

Streik legt am Freitag Nahverkehr lahm

Wer am Freitag in Augsburg Bus oder Straßenbahn fahren will, hat Pech. Bis 13 Uhr geht nichts. Die Stadtwerke raten, sich auf die Situation einzustellen.
Bild: Peter Fastl/Archiv

Streik im Nahverkehr: Wer am Freitag in Augsburg Bus oder Straßenbahn fahren will, hat Pech. Bis 13 Uhr geht nichts. Die Stadtwerke raten, sich auf die Situation einzustellen.

Ein Warnstreik wird am Freitag die Augsburger Verkehrsgesellschaft und damit den Bus- und Straßenbahnverkehr in der Stadt lahmlegen. Das berichten die Stadtwerke.

Der Streik werde vom Betriebsbeginn um 4 Uhr bis 13 Uhr dauern und den kompletten Nahverkehr der Stadtwerke betreffen. "Neben dem Fahrpersonal sind auch die Mitarbeiter der Leitstelle, der Werkstätten und technischen Dienste aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen", hieß es am Mittwochabend. Deshalb könnten am Freitag, 20. Juni, bis 13 Uhr keine Straßenbahnen und Busse der swa fahren.

Nach Streikende werde es voraussichtlich bis zu zwei Stunden dauern, bis der Verkehr wieder im derzeit gültigen Ferientakt normal läuft.

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Die Stadtwerke empfahlen, sich möglichst frühzeitig auf die Situation einzustellen und am Freitag zum Beispiel Fahrgemeinschaften zu organisieren, das Fahrrad oder die Regionalbusse des AVV sowie die Regionalzüge der DB zu nutzen.

Warnstreik bei Bus und Tram am Brückentag

Wieviele Menschen von dem Warnstreik betroffen sein werden, ist unklar. Da am Donnerstag Feiertag in Bayern ist, werden viele Pendler und Berufstätige am Freitag wohl einen Brückentag einlegen. Zudem ist Freitag der letzte Tag der Pfingstferien in Bayern.

Zu dem Warnstreik aufgerufen hatten die Gewerkschaften Verdi und NahVG. Verdi hatte die Verhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) nach der dritten Gesprächsrunde abgebrochen. In dem Tarifstreit hatten die Arbeitgeber angeboten, dass die Löhne in diesem Jahr um 3 Prozent oder mindestens 90 Euro und im nächsten Jahr um 2,4 Prozent steigen. Alle Beschäftigten sollten zudem 30 statt 29 Tage Urlaub haben. Für Nachtarbeit sollte es zusätzliche Urlaubstage geben. Verdi dagegen forderte bei einer Laufzeit von einem Jahr eine Erhöhung der unteren Löhne um 120 Euro und eine weitere Steigerung um vier Prozent.

Diese Woche bestreikten die Gewerkschaften bereits den Nahverkehr in Passau, Nürnberg, und in Landshut.  bo

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