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Augsburg

26.06.2012

Studentenvotum für  „Zivilklausel“

Die Debatte um Rüstungsforschung an der Uni geht weiter. Panzer fahren auf dem Campus aber  nur auf unserer Fotomontage auf.

In der Debatte um eine Selbstverpflichtung der Uni, nur friedlich zu forschen, liegt ein erstes Abstimmungsergebnis vor. 

Die Uni Augsburg soll eine Selbstverpflichtung in ihre Grundordnung aufnehmen, nicht für militärische Zwecke zu forschen. Diese Empfehlung gab am Dienstagabend die studentische Vollversammlung an der Uni.

Zwar war die Versammlung offiziell nicht beschlussfähig, weil zuwenige Studenten kamen. Das Ergebnis war nach Angaben von Studentenvertretern aber deutlich: Von 186 Teilnehmern bei der Abstimmung sprachen sich 144 für eine Zivilklausel an der Uni aus, 38 waren dagegen. Nach der vorliegenden Empfehlung soll die sich Universität verpflichten, ausschließlich für zivile und friedliche Zwecke zu forschen. Ein zweiter Passus fordert mehr Transparenz. Danach sollen alle Forschungsprojekte, die mit Drittmitteln finanziert werden, öffentlich bekannt gegeben werden.

Wie weiter mitgeteilt wurde, versicherte der neue Studentenvertreter in der Universitätsleitung, Kevin Ansorg, zu, das Votum in diesem Gremium einzubringen.

Unipräsidentin Sabine Doering-Manteuffel hatte vergangene Woche zugesagt, das Thema in den Gremien diskutieren zu lassen, falls ein konkreter Vorschlag für eine Zivilklausel vorgelegt werde. 

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