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Studentenwohnungen: Staat muss handeln

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Kommentar Von Eva Maria Knab
11.09.2018

Wohnungen sind Mangelware. Das trifft Studenten ganz besonders. Es gibt zwar neue Wohnheime, doch das alleine reicht. Der Staat muss handeln.

Der Mangel an Wohnungen mit bezahlbaren Mieten ist für viele Menschen das beherrschende Thema, auch in Augsburg. Studenten sind von diesem Problem besonders betroffen. Denn auf dem freien Wohnungsmarkt sind die Quadratmeterkosten für kleine Apartments in der Regel deutlich teurer als in größeren Wohnungen. Und sogar bei den eher günstigen WGs in größeren Wohnungen gehen die Kosten nach oben. Um gegen die Probleme anzugehen, gäbe es zwei Möglichkeiten: Wenn mehr staatlich geförderte Wohnheime für Studenten gebaut werden, trägt das zur Entlastung am freien Wohnungsmarkt bei.

Studentenzahlen steigen weiter

In Augsburg kommen demnächst 132 Wohnplätze im Wohnheim des Studentenwerks an der Bürgermeister-Ulrich-Straße hinzu, außerdem 54 Wohnplätze bei Kolping. Das hört sich erst einmal gut an. Weil aber die Studentenzahlen in Augsburg weiter zunehmen, wird sich damit die Versorgungsquote von rund zehn Prozent nicht deutlich verbessern. Augsburg liegt dann immer noch knapp unter dem bayerischen Versorgungsschnitt – obwohl bald die neuen Medizinstudenten kommen. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Bundesregierung wenigstens für ärmere Studenten die Wohnpauschale der Bafög-Förderung weiter erhöht.

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