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Augsburg

07.11.2017

Süchtigen-Treff: Grab wirft Referent Wurm Verschleppungstaktik vor

In diesem Haus soll ein Süchtigen-Treff Platz finden.
Bild: Silvio Wyszengrad

Stadtrat Grab wirft Referent Wurm in der Debatte um den geplanten Süchtigen-Treff eine Verschleppungstaktik vor. Die "Untätigkeit" sei nicht mehr nachvollziehbar.

Die politische Diskussion um den geplanten Süchtigen-Treff in Oberhausen geht weiter: Stadtrat Peter Grab und die Bürgervereinigung WSA halten Ordnungsreferent Dirk Wurm ( SPD) „eine nicht mehr nachvollziehbare Untätigkeit und Verschleppungstaktik“ vor. Viel zu lange sei der Umgang mit der Situation am Bahnhof Oberhausen, wo sich mit den Drogen- und Alkoholsüchtige treffen, auf die lange Bank geschoben worden. Die WSA habe immer wieder nachgefragt, doch vonseiten des Ordnungsreferenten sei nichts passiert. Grab listet dabei auf, dass wiederholt geplante Sitzungen des zuständigen Ausschusses vertagt worden seien. Außer Ankündigungen sei nicht viel passiert, so die WSA, die sich selbst auf die Fahnen schreibt, frühzeitig auf die Probleme hingewiesen zu haben.

In einer Analyse kommt Grab zu folgender Erkenntnis: „Der größte Fehler des Referenten war, vor der Realisierung des Süchtigen-Treffs nicht erst ein Gesamtkonzept zu entwickeln.“ Der Süchtigen-Treff soll nach den Planungen der Stadt in die Dinglerstraße 10 angesiedelt werden. Um die Akzeptanz bei Anwohnern zu erhöhen, war Referent Wurm zuletzt mehrfach vor Ort, um ins Gespräch zu kommen. möh

Mehr zum geplanten Süchtigen-Treff lesen Sie hier:

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