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Augsburg

24.01.2019

Süße Stärkung für den Europa-Wahlkampf

Sichtlich vergnügt überreichte Markus Deurer (rechts) dem Europaabgeordneten Markus Ferber beim CSU-Neujahrsempfang Pfersee im Pfarrsaal Herz Jesu eine Europatorte.
Bild: Annette Zoepf

Abgeordneter Markus Ferber hielt die Festrede bei der CSU in Pfersee. Aber auch Kommunalpolitiker ergreifen das Wort.

„In Pfersee wird in diesem Jahr viel passieren“, sagte Markus Deurer beim Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes. Beispiele dafür seien die dann abgeschlossene Sanierung der Hans-Adlhoch-Schule und die Planung für den Platz vor der Kirche St. Michael. Weil der Pferseer CSU-Chef Bernd Zitzelsberger wegen eines Unfalls nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte (wir berichteten), übernahm sein Stellvertreter Deurer die Eröffnung im voll besetzten Pfarrsaal Herz Jesu.

Tiefen Eindruck hinterließ ein Beitrag des Hausherrn, Pfarrer Franz Götz. Er mahnte ein deutliches Mehr an Menschlichkeit in Politik und Gesellschaft an und verwies dabei auch auf den Umgang mit Migranten.

Lob und Dank für den zurückgetretenen bayerischen Landesvorsitzenden der CSU, Horst Seehofer, brachte neben dem Landtagsabgeordneten Johannes Hintersberger auch Oberbürgermeister Kurt Gribl zum Ausdruck. „Seehofer war mein Unterstützer, wie ich noch nie einen hatte.“ Gribl kündigte an, dass die Stadt weiterhin aktive Wirtschaftspolitik machen wolle. Auch die Bevölkerungspolitik müsse angesichts steigender Bevölkerungszahlen zu einem politischen Schwerpunkt werden. Zufrieden äußerte er sich über die Gestaltung der Flächen in den ehemaligen US-Kasernen wie Sheridan in Pfersee. Sie seien nicht total zugebaut, sondern mit Grünflächen gut gestaltet worden.

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Festredner Markus Ferber lenkte den Blick von der Kommunalpolitik über die Grenzen Deutschlands hinweg. Der Europaabgeordnete Markus Ferber, der sich im Mai zur Wiederwahl stellen wird, berichtete, dass Menschen in England derzeit viele große Kühlschränke kaufen und Lebensmittel horten, damit die Folgen des Brexit sie nicht so stark treffen.

Auch wenn die Welt heute nicht sicherer sei als früher, gebe es zumindest mehr soziale Sicherheit, betonte Ferber. „Aber es gibt auch eine Latte von Problemen, die wir nicht lösen“, sagte Ferber. So gebe es viele Krisenherde rings um das Gebiet der Europäischen Union. Schon deswegen sei es wichtig, deren Außengrenzen zu schützen und zu kontrollieren – auch mithilfe einer europäischen Grenzpolizei. Im laufenden Handelskrieg zwischen Europa und US-Präsident Trump lobte er den Schulterschluss von Bundeskanzlerin Merkel mit dem französischen Präsidenten Macron.

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