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Augsburg

19.11.2016

Tobias Zwick geht in die entscheidende Küchenschlacht

Tobias Zwick aus Augsburg will „Hobbykoch des Jahres“ werden.
Bild: ZDF

Der Augsburger tritt ab Montag in der ZDF-Sendung um den Titel „Hobbykoch des Jahres“ an. Jetzt beginnt das Finale.

Für Tobias Zwick geht es ab Montag um alles. Zumindest im Fernsehen. Denn dann tritt der Augsburger in der ZDF-Sendung „Küchenschlacht“ um den Titel „Hobbykoch des Jahres“ an. Zwei Vorrunden musste der 28-Jährige überstehen, um in das Finale zu kommen. „Es ist mein Küchenschlacht-Jahr. Anfang Januar habe ich die Zusage für die Teilnahme in der Kochsendung bekommen. Nun wird das Finale ausgestrahlt“, erzählt er. Der Sieger erhält 25000 Euro.

Tobias Zwick kann sich dann aber entspannt zurücklehnen und die Aufzeichnungen abends in der Mediathek anschauen. Der IT-Berater weiß schon, wie es ausgeht – will und darf aber den Ausgang dieser speziellen Schlacht natürlich nicht verraten. Im Oktober fuhr er mit seiner Freundin und seinen Eltern zur Aufzeichnung des Finales mit insgesamt sechs Köchen nach Hamburg. Diesmal im Zug: „Ich hatte so viele Messer dabei, dass ich nicht fliegen wollte“, sagt er und lacht. Zweimal war er bereits im Hamburger Aufnahmestudio. Das erste Mal im März.

Trotz Panne weiter

Dort wurde die 1. Runde aufgezeichnet: Bei dieser Kochsendung, die seit 2008 läuft, treten sechs Hobbyköche in einer Art Ausscheidungswettkampf gegeneinander an. Am Ende jeder Sendung entscheidet ein Fernsehkoch in einer Verkostung, welcher der Kandidaten auszuscheiden hat. Die Verbliebenen treten in der nächsten Sendung erneut gegeneinander an. Tobias Zwick verpatzte damals zwar gleich am ersten Tag den selbst gemachten Nudelteig, der nicht in die Maschine wollte und später total verkocht war, kam aber dennoch eine Runde weiter. Nachdem es keine weiteren Pannen mehr gab, ging er am Ende als Wochensieger hervor.

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Auch in der zweiten Runde, die Anfang Juni ausgestrahlt wurde, konnte ihm kein anderer Teilnehmer das Wasser reichen. Obwohl es auch hier eine Schrecksekunde für den leidenschaftlichen Hobbykoch gab. „Ich hatte im Vorfeld verschiedene Quarksorten für meine Marillenquarkknödel probiert und während der Sendung nochmals eine andere. Letztlich wurden sie total hart und ich bin nur drin geblieben, weil das Fleisch der Kohlrouladen einer Mitstreiterin roh war“, sagte er.

Auch der gut gemeinte Ratschlag des Moderators, er solle die Knödel doch mit Paniermehl abbinden, habe ihn damals nicht helfen können. „Ich habe erst im Nachhinein in der Aufzeichnung verstanden, was er zu mir sagt. Während der Aufnahmen im Studio war ich wie in einem Tunnel und habe nur an meine Rezepte und Arbeitsschritte gedacht, um in der vorgegebenen Zeit fertig zu sein“, erzählt er.

Er probiert viel aus

Ratschläge nimmt der Augsburger zwar gerne entgegen, vertraut am Ende dann aber doch lieber auf seine eigenen Erfahrungen. Zwick: „Bevor ein Gericht für mich perfekt ist, probiere ich es in verschiedenen Varianten aus.“ Schon als Kind half er gerne in der Küche mit. Mit Kochsendungen und Büchern bildete er seine kulinarischen Fähigkeiten fort. Heute gibt er in der gemeinsamen Wohnung mit Freundin Julia in der Küche den Ton an und gibt seine Erfahrungen auch in seinem Food-Blog im Internet weiter.

Für die zu kochenden Gerichte in der kommenden Woche hat er in bewährter Weise trainiert. „Ich habe Freunde und Familie nach Hause eingeladen und in der vorgegebenen Zeit die Speisen zubereitet, bis ich damit zufrieden war.“

Die Küchenschlacht wird montags bis freitags um 14.15 Uhr ausgestrahlt.

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