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Haunstetten

28.02.2013

Treibt ein Tierquäler sein Unwesen? Anwohner setzen Belohnung aus

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Auch nach dieser Katze aus der Randstraße suchen die Besitzer seit Ende Januar mit einem Aushang.

Anwohner in Haunstetten wollen es nicht mehr hinnehmen, dass ein bislang Unbekannter mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Katzen quält, gar tötet. Jetzt setzen sie eine Belohnung aus.

Die Anwohner von Ulrichsmahd, Hochstift- und Randstraße wollen es nicht mehr hinnehmen, dass ein bislang Unbekannter mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Katzen quält, gar tötet. Wie berichtet, verschwinden in dem Wohngebiet zwischen Inninger Straße und neuem Friedhof seit eineinhalb Jahren zahlreiche Katzen auf unerklärliche Weise, wurden tot aufgefunden oder – wie in einem Fall der AZ jetzt bekannt wurde – schwer misshandelt. Marianne Schimmer-Rippberger machte unsere Zeitung auf die Fälle aufmerksam.

Familie Steiner wohnt ebenfalls im Süden Hausntettens. Sie bekam ihre Katze zwar wieder, aber schwer verletzt. Ihr waren die Zähne eingeschlagen worden. Auch Christina Prokscha meldete sich aufgrund der Berichterstattung bei unserer Zeitung. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Augustusstraße, die ebenso in dem Wohngebiet liegt. Familie Prokscha vermisst ihren Kater Peter seit Oktober letzten Jahres. „Peter ist zierlich und sehr scheu“, sagt Christine Prokscha“, „sein Bewegungsradius war nie größer als Rufweite, selten ist er über die Via-Claudia-Straße hinaus gelaufen.“

Das Tier sei tätowiert und bei Tasso registriert gewesen. Suchmeldungen bei Polizei, Feuerwehr, dem Stadtreinigungsamt (es ist für die Entsorgung von Kadavern zuständig) und in der Wohnumgebung blieben erfolglos. „Wir haben die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben“, erklärt Prokscha.

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Peter Sommer wandte sich ebenfalls an unsere Zeitung und sagte: „Der Artikel zum Thema der vermissten Katzen in Haunstetten hat mich sehr betroffen gemacht.“ Sommer schlägt den Haustierbesitzern vor, auf Nummer sicher zu gehen und ihren Katzen eine Kamera umzuschnallen. Es gebe spezielle Modelle dafür.

Familie Steiner hat sich bereit erklärt, 200 Euro für eine pathologische Untersuchung in der tiermedizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität in München beizusteuern, sollte wieder eine Katze unter nicht geklärten Umständen zu Tode kommen. Die Anwohner haben zudem eine Belohnung ausgesetzt für den, der echte Hinweise auf den Tierquäler liefern kann.

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