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Löhne

18.01.2013

UPM: Kampf um den Tarif

Am Montag gibt es erneut Gespräche

Der Papierhersteller UPM sorgt derzeit für Verunsicherung in der Belegschaft: Am Standort Ettringen will er 155 Arbeitsplätze abbauen, im Rest des Konzerns droht der Ausstieg aus dem Flächentarif. Der Gesamtbetriebsrat wendet sich nun in einem offenen Schreiben an den Vorstand.

Von einer großen Unruhe und Unsicherheit in der Belegschaft ist darin die Rede. „Die Beschäftigten haben keinerlei Verständnis für den Ausstieg aus dem Flächentarifverbund der deutschen Papierindustrie“, heißt es. Für viele Mitarbeiter sei die Ankündigung überraschend gekommen, sagt Torsten Falke, Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) in der Region Augsburg. Falke ist selbst Mitglied im Aufsichtsrat, er spricht von einer bislang „guten und konstruktiven Zusammenarbeit“ mit der UPM-Spitze. Es sei daher „unerklärbar“, warum das Unternehmen diese nun einseitig aufkündige, so Falke. Anfang Dezember hatte der Arbeitgeber seine Pläne publik gemacht. Vor Weihnachten hatte es eine erste Protestaktion vor dem Augsburger Rathaus gegeben.

700 Menschen arbeiten in Augsburg für UPM

Laut Gewerkschaft soll es am Montag ein Spitzengespräch zwischen der IGBCE und Vertretern der UPM-Geschäftsführung geben. Dabei soll noch einmal ein Ver- such unternommen werden, UPM vom Verbandsaustritt abzuhalten. Für den Konzern arbeiten in Augsburg (früher Haindl) 700 Menschen. (AZ, monik) "Wirtschaft Seite 7

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