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Baustellen

19.02.2014

Und schon wieder wird gebuddelt

Rund um den Königsplatz wird weiter gebuddelt. Es sind die abschließenden Arbeiten des Gesamtprojektes. Unabhängig davon haben die Bagger 2014 in der Stadt aber jede Menge zu tun.

Das Haltestellendreieck am Königsplatz ist fertig, die Arbeiten gehen trotzdem weiter. Rund um den Rathausplatz gibt es dieses Jahr ein neues Pflaster. Dafür herrscht Stillstand in der Maximilianstraße

Der Winter – sofern er überhaupt da war – ist im Baustellenkalender seit einigen Tagen beendet: Nach der Pause seit Anfang November sind die Arbeiter inzwischen wieder mit dem Umbau der Innenstadt beschäftigt. Dieses Jahr steht der Endspurt bei einigen Maßnahmen an, die seit Jahren das Stadtbild prägten.

Am Königsplatz im Bereich McDonald’s und Salamander, also am Eingang der Fußgängerzone, sind Arbeiter aktuell dabei, Leitungen im Boden auszutauschen, bevor dann ab Ende Februar die Pflasterarbeiten auch in diesem Teil beginnen. „Das ist unser Zeitplan, sofern kein Wintereinbruch mehr kommt, wonach es aber eher nicht aussieht“, sagt Tiefbauamtsleiter Josef Weber. Am Königsplatz soll in diesem Jahr auch noch der Bereich rund um den ehemaligen Manzu-Brunnen sowie ein kleines Stück im Park neu gepflastert werden. Dort waren die Arbeiter vergangenes Jahr nicht mehr fertig geworden. Dann werden auch die noch verbliebenen Gleise des provisorischen Manzu-Bogens aus dem Boden herausgerissen. Für die Wiederaufstellung des Manzu-Brunnens selbst ist 2014 kein Geld im Haushalt enthalten.

Weiter geht es auch mit der Fußgängerzonen-Sanierung, die in diesem Jahr nach insgesamt drei Jahren Bauzeit abgeschlossen werden soll. Dann sind die Steingasse sowie der Fußgängerzonenbelag entlang der Häuserzeile am Rathausplatz dran. Auch eine Teilfläche des Rathausplatzes wird in etwa zwei Wochen wieder zum Baulager-Platz umfunktioniert und abgesperrt.

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Bald soll zudem der Goldschmiede-Brunnen am Martin-Luther-Platz aufgestellt werden. Er war im Zuge der Fußgängerzonen-Sanierung verrückt und restauriert worden. „Die Fundamente mit Brunnenstube liegen schon im Boden“, sagt Tiefbauamts-Leiter Weber. In rund sechs Wochen will die Stadt zudem damit beginnen, den Radweg auf der südlichen Seite der Karlstraße/Grottenau zu bauen. Diese Arbeiten sollen bis Mitte August dauern. Es ist wieder mit Teilsperrungen zu rechnen.

Stillstand herrscht 2014 hingegen in der Maximilianstraße. Die Stadt hat hier die Gehweg-Sanierung im letzten Abschnitt am Herkulesbrunnen gestoppt, bis klar ist, welche Gleise die Stadtwerke für einen regelmäßigen Trambetrieb in der Straße verlegen möchten. Die Stadtwerke wollen dazu in den kommenden Wochen mit vorbereitenden Bohrungsuntersuchungen starten. Bis Klarheit herrscht, sind auch die Radfahr-Spuren mit geschnittenem Pflaster aufgeschoben.

Pläne von Baureferent Gerd Merkle (CSU), stattdessen die angrenzende Heilig-Grab-Gasse in Angriff zu nehmen, haben sich mangels Geld zerschlagen. Eine Kleinigkeit tut sich dort aber doch: Nach einer Anfrage der Freien Wähler wird die Stadt die Einbahnregelung aufheben. Sie war während der Baustellenzeit aufgehoben worden und wurde anschließend wieder in Kraft gesetzt, obwohl der Bebauungsplan etwas anderes vorsieht.

Da wegen des erfolgten Kö-Umbaus ein Schleichverkehr vom Kö über Hallstraße und Heilig-Grab-Gasse zum Graben nicht mehr möglich ist, ist die Einbahnregelung nicht mehr nötig. Die Schilder kommen voraussichtlich kommende Woche weg.

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