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Kommentar von Stefan Krog

05.07.2010

Unerträglichkeit des Stillstands

Vor 60 Jahren kamen in Augsburg auf 1000 Einwohner 16 Autos, heute sind es 432. Mobilität wird vorausgesetzt und gehört für viele zum Lebensstil dazu. Umso schlimmer finden wir es, wenn einmal nichts vorangeht: Sei es bei der Bahn, wo ein entgleister Güterzug den Verkehr teils zum Erliegen brachte, sei es auf den Augsburger Straßen, wo Baustellen den Autofahrern das Leben schwer machen.

Wie wichtig der Verkehr ist, merkt man erst, wenn es einmal nicht mehr funktioniert. Doch man sollte über dem Schimpfen auf die Baustellenplaner nicht vergessen, dass manche Baustellen nur deswegen da sind, weil der Autoverkehr ohne sie an seiner eigenen Masse ersticken würde. Auf der B 17 wird ein Knotenpunkt kreuzungsfrei umgebaut. Dass es Behinderungen gibt, liegt in der Natur der Sache. Doch damit der Verkehr sich nicht selbst lahmlegt, sind auch andere Lösungen als schieres Straßenwachstum nötig. Die Linie 6 ist eine. Ob Autofahrer tatsächlich auf die Tram umsteigen, wird man sehen - wenn die Baustelle fertig ist.

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