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Erinnerung

21.02.2013

Untrennbar mit der Puppenkiste verbunden

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2 Bilder
Otfried Preußler1984 an der Universität Augsburg

Otfried Preußlers Kater Mikesch oder Räuber Hotzenplotz prägen seit fast 50 Jahren die Marionettenbühne

„Räuber Hotzenplotz“, „Der kleine Wassermann“ oder „Kater Mikesch“: Otfried Preußler hat nicht nur durch seine Bücher vielen Kindern unvergessliche Momente beschert. Denn der Autor, der jetzt im Alter von 89 Jahren starb, ist auch untrennbar mit der Augsburger Puppenkiste verbunden.

1964 brachte das kleine Theater die Abenteuer des Katers Mikesch auf die Marionettenbühne – und ins Fernsehen: Erstmals wurde damit ein Werk Preußlers verfilmt. Sechs Schwarz-Weiß-Folgen entstanden und erzählen, wie der Kater das Sprechen lernt. Drei Jahre später folgte Räuber Hotzenplotz Auch seine Geschichte flimmerte über die Bildschirme. „Otfried Preußler hatte die Gabe, Kinder dort abzuholen, wo sie waren – und sie ohne große Pädagogik zu unterhalten“, sagt der Chef der Puppenkiste, Klaus Marschall: „Seine Geschichten sind zeitlos.“

Seit der ersten Aufführung 1964 sind die Werke des Kinderbuchautors, der 1923 im böhmischen Reichenberg (heute Liberec, die Partnerstadt Augsburgs) geboren wurde, aus dem Programm der Puppenkiste nicht mehr wegzudenken. Neben Räuber Hotzenplotz und Kater Mikesch haben es auch „Die kleine Hexe“, „Das kleine Gespenst“ und zuletzt auch „Der kleine Wassermann“ auf die Marionettenbühne geschafft. Preußler war selbst mehrmals in Augsburg, unter anderem zu Lesungen und Vorträgen an der Universität. Klaus Marschall erinnert sich an eine Begegnung vor etwa 15 Jahren, als Preußler die Puppenkiste besuchte. „Für uns ist er einer der wichtigsten Autoren“, sagt er, „und wird es bleiben.“ "Feuilleton

Umfrage Wir wollten von den Augsburgern wissen, ob Preußlers Bücher heute noch gelesen werden Seite 36

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