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Diesel-Klagewelle

22.01.2019

VW-Kunden in Augsburg vor Gericht: Landgericht fällt heute sieben Urteile

Das Landgericht Augsburg hat VW-Kunden bereits zweimal den vollen Kaufpreis ihres manipulierten Autos zugesprochen.
Bild: Patrick Pleul, dpa

Das Landgericht Augsburg hat VW-Kunden bereits zweimal den vollen Kaufpreis ihres manipulierten Autos zugesprochen. Heute werden sieben weitere Urteile erwartet.

Das Augsburger Landgericht ist derzeit mit einer Klagewelle konfrontiert. Weltweit sind VW-Kunden sind sauer, weil sie im guten Glauben einen manipulierten Diesel gekauft haben – und nun mit einem teils erheblichen Wertverlust ihres Fahrzeugs leben müssen. Nun sind viele Käufer vor Gericht gezogen, allein heute stehen in Augsburg sieben Urteile an.

Die Augsburger Justiz machte da zuletzt positive Schlagzeilen – mit zwei wegweisenden Urteilen, die den VW-Kunden mehr Entschädigung zusprechen als in allen anderen Entscheidungen dazu, die es bislang gab. Insgesamt beschäftigen die Augsburger Justiz rund 350 solcher Verfahren. Wie das Landgericht mitteilt, entscheiden sich nach wie vor viele Betroffene gegen eine Musterfeststellungsklage und versuchen, ihre Ansprüche direkt gegen VW geltend zu machen.

Anders als etwa in den USA, wo der VW-Konzern unter dem Druck einer verbraucherfreundlichen Gesetzeslage und strenger Aufseher zu relativ großzügigen Entschädigungen bereit ist, bekommen deutsche Autokäufer nichts, wenn sie sich nicht aktiv wehren. (jöh/AZ)

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