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Verkehr
22.01.2019

Stadtwerke Augsburg rechnen mit 70 Millionen Fahrgäste im Jahr 2024

Die Stadtwerke müssen in den kommenden Jahren ihren Fuhrpark erweitern. Am Dienstag gab es ein Förderbescheid des Freistaats.
Foto: Anne Wall (Archiv)

Momentan nutzen um die 62 Millionen Passagiere pro Jahr Bus und Tram. Das Verkehrsunternehmen muss darum zusätzliche Straßenbahnen kaufen. Die ersten sollen 2022 rollen

Die Stadtwerke rechnen in fünf Jahren mit rund acht Millionen zusätzlichen Fahrgästen pro Jahr. Im vergangenen Jahr beförderten Busse und Straßenbahnen um die 62 Millionen Personen, 2024 könnte die 70-Millionen-Marke erreicht werden. „In Augsburg steigen die Fahrgastzahlen im bundesweiten Vergleich mit am stärksten“, so Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU).

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.01.2019

Im Rekordjahr 2011 waren es schon 56,8 Mio Fahrgäste.

https://www.b4bschwaben.de/b4b-nachrichten/augsburg_artikel,-swa-rekord-bei-fahrgastzahlen-_arid,144784.html

>> In noch keinem Jahr waren so viele Fahrgäste mit den Bussen und Straßenbahnen der Stadtwerke Augsburg (swa) unterwegs wie 2014. Mit 57,2 Millionen Passagieren wurde der Wert des bisherigen Rekordjahrs 2011 um rund 400.000 übertroffen. <<

Zuwachs 2011 > 2018: 5,2 Mio oder 9,15% auf die Ausgangsgröße von 2011

Bevölkerungszuwachs Augsburg:

2011: um die 270.000 - es gibt da im Netz gewisse Schwankungen, ist aber egal
2018: 298.225
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Fast-300-000-Einwohner-aber-Augsburg-waechst-langsamer-id44291296.html

Einwohnerzuwachs 2011 bis 2018 ca. 10%

Es gibt keine Erfolgsstory des ÖPNV in Augsburg - das ist rein der Bevölkerungszuwachs!

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23.01.2019

Da haben Sie einen kleinen Denkfehler eingebaut: Die Fahrgastzahlen sind um rund 10% gewachsen und die Einwohnerzahl ebenso um rund 10%. Jetzt ist es aber so, dass nicht 100% der zusätzlichen Einwohner auch ausschließlich den ÖPNV nutzen.

Ich hab jetzt keine Statistik für Augsburg gefunden, aber deutschlandweit nutzen etwa 35% der Bevölkerung (Staatstisches Bundesamt Wiesbaden, 2015) regelmäßig (also noch nicht einmal täglich) den ÖPNV.
Als sehr groben Überschlag kann man also sagen, dass 10% Bevölkerungszuwachs für 3,5% ÖPNV Zuwachs sorgen.

Aber in einem Punkt stimme ich Ihnen zu: Von einer "Erfolgsstory" zu sprechen ist übertrieben, eher gab es hier ein solides Wachstum. Grundsätzlich hoffe ich, dass sich daran nicht viel ändern wird, denn Augsburg hat ein ordentliches ÖPNV-Angebot, im bundesweiten Vergleich.

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23.01.2019

>> Da haben Sie einen kleinen Denkfehler eingebaut <<

Nein...

>> Als sehr groben Überschlag kann man also sagen, dass 10% Bevölkerungszuwachs für 3,5% ÖPNV Zuwachs sorgen. <<

Meine 10% beziehen sich jeweils auf die Ausgangsgröße aller Bewohner, bzw. aller Fahrgäste.

10% mehr Bewohner lässt sehr wohl die Erwartung zu, dass auch 10% mehr Fahrgäste im System sind - 10% der Ausgangsgröße "alle bisherigen Fahrgäste". Nur durch Zuzüge verändert sich ja nicht der sog. Modal-Split.

Sie dagegen verrühren sachwidrig den Anteil des ÖPNV am Modal-Split mit einem prozentualen Einwohnerzuwachs.

Bsp:
100.000 EW > 10% Zuwachs > 110.000 EW
30.000 Fahrgäste > behaupteter 3,5% Zuwachs > 31.050 Fahrgäste

Warum nutzen in Ihrem Denkmodell von den 10.000 neuen Einwohnern nur 1.050 den ÖPNV ?

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