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Stadtentwicklung

22.06.2013

Vis-a-vis der Innenstadt

Nach dem Abriss folgt der Aufbau: Gestern wurde auf dem ehemaligen Hasenbräu-Gelände der Grundstein für den Bau einer neuen Wohnanlage gelegt.
Bild: Anne Wall

Auf dem Gelände der ehemaligen Hasen-Brauerei errichtet die Firma Klaus 170 Wohnungen

In der Innenstadt wird eine große Baulücke geschlossen. Unter dem Titel „Vis-a-vis-Wohnen im historischen Augsburg“ baut die Klaus Wohnbau GmbH auf dem ehemaligen Hasenbräu-Gelände zwischen Armenhausgasse und Kapuzinergasse rund 170 Wohnungen; in den ersten beiden Bauabschnitten sollen 56 Einheiten entstehen.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, hier eine Bebauung mit Bezug zum Ort und zur Geschichte des Ortes zu schaffen, die zugleich eine moderne zeitgemäße Gestaltung erhält“, sagte Architekt Albert Blaumoser anlässlich der Grundsteinlegung für das Projekt.

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl betonte die umfangreichen Abstimmungsgespräche, die im Vorfeld geführt worden seien. „Sensibler könnte ein neu zu erschließender Bereich kaum sein, als hier mitten in der Stadt“, so der OB. In die Vorbereitungen waren neben den Stadtplanern auch die politischen Fraktionen, der Stadtheimatpfleger sowie der Baukunstbeirat einbezogen.

Torbogen mit Hasenwappen bleibt erhalten

Um an die historische Nutzung zu erinnern, bleibt der Torbogen mit dem Hasenwappen an der Konrad-Adenauer-Allee stehen. Ebenso wird die gassenseitige Mauer der ehemaligen Mälzerei erhalten und in die Bebauung integriert. Zwei siebengeschossige Türme entstehen an den Orten der beiden Hochpunkte der Brauereigebäude, an der einstigen Darre mit dem Kamin und am ehemaligen Sudhausturm an der Armenhausgasse. Im Zentrum wird ein begrünter Innenhof angelegt, der in Anlehnung an die Augsburger Patrizier-Gärten gestaltet wird.

Neben den Wohnungen entstehen einige Gewerbeeinheiten und eine Garage mit rund 45 Stellplätzen. Die ersten Eigentümer können im Herbst nächsten Jahres einziehen, bis Anfang 2016 sollen sämtliche Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Am Rande der Grundsteinlegung gab es den stillen Protest eines Anwohners, der sich durch die Arbeiten gestört fühlt. Mit auf Bettlaken geschriebenen Parolen machte er seinem Unmut über die seiner Meinung nach unzumutbare Lärmbelästigung Luft.

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