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05.03.2009

Wärmepumpe steigert Wert des Hauses

Firnhaberau "Energie-Effizienz ist heute einer der wichtigsten Faktoren bei der Werterhaltung eines Gebäudes." Das betonte Rainer Beyer, Chef der Siedlungsgenossenschaft Firnhaberau. Das Unternehmen, das mehr als 850 Wohnungen zu seinem Bestand zählt, gab deshalb in einer Informationsveranstaltung im Neuen Hubertushof Anleitung zu entsprechender Sanierung.

Allein die Summe an interessierten Zuhörern im großen Saal der Firnhaberauer Gaststätte belegte die Wichtigkeit des Themas. Auch die Siedlungsgenossenschaft will sich nach Auskunft Beyers der Konkurrenz auf dem Markt stellen, weshalb bei ihr die Energie-Effizienz einen großen Stellenwert einnehme. Wie es hieß, entfallen rund 25 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes allein auf private Haushalte. Ziel der Marketing-Kampagne "E+Haus", die von Stadtsparkassen-Mitarbeiterin Herta Hiemer angesprochen wurde, sei deshalb erst einmal eine umfassende Information. Als eines der wichtigsten Instrumente in der Gebäudesanierung bezeichnet Konrad Rebholz jun., stellvertretender Obermeister der Elektro-Innung, die Wärmepumpe.

Laut Rebholz sind momentan deutschlandweit rund 350 000 dieser - dem Prinzip "Kühlschrank" in umgekehrter Wirkungsweise ähnlichen - Wärmepumpen in Betrieb. In Skandinavien seien es gemessen an der Bevölkerungsdichte 67-mal so viele. Der Betrieb einer solchen Wärmepumpe werte den sogenannten Energie-Ausweis eines Hauses auf und diene deshalb als wichtiges Marketing-Instrument beim Verkauf eines Hauses.

Wärme von der Natur

Wärmepumpe steigert Wert des Hauses

Wärmepumpen sind dazu in der Lage, sich über Tiefensonden, Flächenkollektoren, Grundwasser oder die Außenluft die Natur nutzbar zu machen. Von 100 Prozent Wärme - sei es für Raumluft und Wasseraufbereitung - würden 75 Prozent von der Natur geliefert. Für die Erzeugung seien anteilig nur 25 Prozent Strom nötig. Wie Hans Strobel vom Augsburger Energieberater Netz- werk im Folgereferat mitteilte, sollte unter dem Motto "Haus warm einpacken - so trotzen Sie den Energiepreishochs" zusätzlich etwas an der Gebäudehülle gemacht werden. Dazu gehöre es, die Außenmauern sowie die Decken und das Dach entsprechend zu isolieren.

Auch in der St.-Lukas-Straße 48-54 wurden von der Siedlungsgenossenschaft entsprechende Maßnahmen ergriffen. Laut Beyer sei die Sanierung des Gebäudes derart hochwertig, dass man sich bei der obersten Baubehörde um den Bauherren-Preis bewerbe. Abgerundet wurde die Veranstaltung von Karlheinz Guckert vom Baufinanzierungs-Center der Stadtsparkasse.

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