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Augsburg

10.01.2018

Wann wird der Platz vor St. Michael schöner?

Praktisch, aber wenig ansehnlich: Seit vielen Jahren dient der Platz vor der kleinen Kirche St. Michael im Zentrum Pfersees vor allem dazu, Autos und Fahrräder abzustellen. Nach dem Umbau soll dort mehr Aufenthaltsqualität herrschen.
Bild: Annette Zoepf

Noch ist nicht bekannt, welcher der drei Gestaltungsentwürfe für das zentrale Areal in Pfersee zum Tragen kommt. Jetzt werden erst die Stellungnahmen zur Auslegung ausgewertet.

Der Wunsch, aus dem bislang wenig ansehnlichen Platz vor der kleinen Kirche St. Michael ein Areal mit Aufenthaltsqualität zu machen, eint viele Pferseer. Auch die Stadt will den Umbau angehen. Baureferent Gerd Merkle und das Stadtplanungsamt stellten im November Entwürfe dreier Landschaftsarchitekten im Rahmen einer Infoveranstaltung vor. Die Büros Reinhard Baldauf (Neusäß), Elke Berger (München) und Uli Möhrle (Augsburg) hatten die Aufgabe, verschiedene Nutzungen unter einen Hut zu bringen.

Verkehrsberuhigende Funktion

Im Anschluss an die Präsentation waren die Entwürfe öffentlich ausgelegt. Bürger, Verbände und Gewerbetreibende hatten die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Auch die Bürgeraktion Pfersee Schlössle machte davon Gebrauch in einem mehrseitigen Schreiben an die Stadtplaner. Der Verein spricht sich, so Vorsitzender Dietmar Egger, „für eine Weiterentwicklung des Entwurfs aus dem Büro Möhrle aus.“ Die Begründung: Dieser verfolge die verkehrsberuhigende Funktion einer optisch größeren Platzfläche in Ansätzen bereits. Wichtig wäre der Bürgeraktion zudem eine zeitweise Außengastronomie auf dem Platz, auch, um dort eine soziale Kontrolle sicherzustellen.

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Städtebaufördermittel sollen fließen

Das Stadtplanungsamt gibt zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt, welcher der drei Entwürfe die besten Chancen hat und inwiefern die Vorschläge der Bürgeraktion berücksichtigt werden. Derzeit würden alle eingegangenen Stellungnahmen ausgewertet, so Teamleiter Christian Käßmaier. In der ersten Jahreshälfte 2018 sollen sich dann Bauausschuss und Baukunstbeirat mit den Ergebnissen der Infoveranstaltung, den Anregungen aus der öffentlichen Auslegung und einem Vorschlag, welcher Entwurf weiter bearbeitet werden soll, befassen. Nachdem dies erfolgt ist, geht das Verfahren mit einem Projektbeschluss weiter, um die Planungs- und Baumittel im städtischen Haushalt für die Platzgestaltung zu beantragen. Vorgesehen ist laut Stadtplanungsamt auch, Städtebaufördermittel zu beantragen. Eine Kostenschätzung und einen Zeitplan für die Umgestaltung gebe es noch nicht. Das heißt: Die Pferseer müssen sich noch ein Weilchen mit dem Anblick parkender Autos und diverser Container arrangieren.

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