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Fujitsu

19.06.2015

Warum Fujitsu stolz auf den Standort Augsburg ist

Da war Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bei einem Besuch beeindruckt: In Augsburg steht das einzige Computerfertigungswerk in Europa.
Bild: Archivbild, Michael Hochgemuth

Fujitsu ist stolz auf den Standort Augsburg. Denn was die Mitarbeiter im Süden der Stadt machen, ist einmalig in Europa.

Auf eines sind sie beim japanischen Weltkonzern Fujitsu mächtig stolz. Und das wird auch gerne betont. Erst jüngst wieder beim Besuch von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der einen Abstecher nach Augsburg machte. An diesem Standort mit seinen über 1500 Beschäftigten verfügt Fujitsu über Europas einzige Entwicklung und Fertigung von Personalcomputern, Server- und Speichersystemen sowie von Hauptplatinen für Computer-Systeme.

In Augsburg werden täglich nach Bestelleingang nach Kundenwunsch bis zu 13.000 Systeme und 8000 Systemboards gefertigt und wöchentlich rund 2500 neue Konfigurationen und Modifikationen umgesetzt. „Der Produktionsstandort ist ein Musterbeispiel an Flexibilität und wird deshalb als ,atmende Fabrik‘ bezeichnet“, sagt Rupert Lehnert, Deutschland-Chef bei Fujitsu. Die Produktion passe sich der Auftragslage und der Nachfrage an, individuelle Kundenanfragen können termingerecht und flexibel produziert werden.

Fujitsu: Klares Bekenntnis zum Standort Augsburg

Es klingt nach einem klaren Bekenntnis zum Standort Augsburg, wenn es weiter heißt: „Diese Produktionsbedingungen sowie kontinuierliche Verbesserungen und Investitionen sichern die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit des Standorts. Dies ermöglicht auch unter Einhaltung der hohen Arbeits- und Umweltschutzstandards IT-Entwicklung und -Fertigung hierzulande.“ Was bei Fujitsu auch bedeutet, in die Ausbildung im eigenen Haus zu investieren.

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Auszubildende im roten T-Shirt mit der Aufschrift „Ausbildung bei Fujitsu“ kamen daher auch kurz mit dem Minister ins Gespräch, der sich zudem bereitwillig und freudestrahlend mit den Nachwuchskräften fotografieren ließ. Forschungsarbeit wird im Augsburger Werk groß geschrieben. Dies würdigte Gabriel ganz besonders. Angesichts des enormen Schadens, der der deutschen Wirtschaft durch digitale Wirtschafts- und Industriespionage entsteht, unterstrich er die Bedeutung von IT-Sicherheitslösungen: „Informationstechnologien sind heute für alle Unternehmen und Wirtschaftszweige ein Innovations- und Wachstumstreiber. Die Wirtschaft muss deshalb ihre IT-Systeme besser schützen und ein neues Sicherheitsbewusstsein entwickeln.“

Fujitsu arbeitet an neuartigem IT-Sicherheitskonzept

Geschäftsführerin Vera Schneevoigt, die bei Fujitsu von Augsburg aus die globale Produktentwicklung verantwortet, erläutert: „Wir richten unsere Forschungen an den Bedürfnissen und aktuellen Herausforderungen der Wirtschaft aus. Auf dieser Basis ist es uns möglich, hochsichere und gleichzeitig gebrauchstaugliche Lösungen anzubieten.“ An den deutschen Entwicklungsstandorten in Augsburg, München und Paderborn arbeitet Fujitsu unter dem Projektnamen „Digitale Souveränität“ an einem neuartigen Ende-zu-Ende-IT-Sicherheitskonzept.

Fujitsu ist nach eigenen Angaben der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 159.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern.

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