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Augsburg

16.06.2017

Warum das Modular der Augsburger Jugend gefällt

Das Modular ist beliebt.
Bild: Annette Zoepf

Jeder Besucher oder Mitarbeiter beim Modular hat einen anderen Grund, warum er sich auf das vielfältige Jugendfestival freut. Ein Rundgang über das Gelände.

Das Leben auf dem Festivalgelände ist bunt: Aline Weyel zeigt am Stand von Vinty’s, dem Secondhand-Laden der „Aktion Hoffnung“, und dem Werkraum, wie Besucher ihr T-Shirt oder ihren Jute-Beutel mit Motiven bedrucken können. „Ich freue mich, dass es nun endlich losgeht“, sagt die 33-Jährige. Sie hat lange auf den Start von Modular hingefiebert.

Das Modular-Festival bietet eine besondere Atmosphäre und tolles Essen

Die Freude über den Festivalstart liegt am Donnerstag in der Luft. Mona Ridder, 34, die die Gastronomien Lokalhelden und Kombinat betreibt, freut sich vor allem auf die Stimmung. „Alle sind gut drauf, alles ist schön dekoriert: Es herrscht hier einfach ein Wohlfühlklima auf dem Gelände.“ Dieses Klima will sie den Besuchern zusätzlich versüßen: An ihrem Stand gibt es veganes Eis. „Es ist auf Cashew-Basis und wird mit Datteln gesüßt, nicht mit Zucker. Es ist also auch noch gesund.“

Die Schwestern Anna und Eva Hemsing versüßen sich mit dem Festivalbesuch ihre Schulferien. Beide sind das erste Mal auf dem Jugendfestival, das der Stadtjugendring im Auftrag der Stadt organisiert. Anna, 18, hat ihre Schwester Eva, 14, unter die Fittiche genommen, gemeinsam wollen sie die Zeit genießen. „Ich freue mich auf die Atmosphäre“, sagt Anna Hemsing.

Anna (l.) und Eva Hemsing sind das erste Mal auf dem Modularfestival.

Modular vereint alte Freunde

Am Stand der Stadtwerke haben sie sich Sonnenbrillen mit einem grünen Rahmen geholt. Dort gibt es auch kostenlos Wasser – sowohl mit als auch ohne Sprudel. Lediglich die obligatorischen zwei Euro Pfand müssen beglichen werden. Bei den heißen Temperaturen am Nachmittag bilden sich schnell lange Schlangen. Julian Strampp, 25, der im Marketing bei den Stadtwerken arbeitet, hofft, dass die Wasserspiele im kleinen Teich neben dem Parkgarten genauso gut bei den Besuchern ankommen werden. Die Stadtwerke haben die Spiele gemacht, gesteuert werden sie von den Besuchern. Ein kleiner Trommelwirbel sorgt dafür, dass Wasserfontänen ausgelöst werden. „Das wird vor allem abends schön, wenn alles beleuchtet ist“, verspricht er. Persönlich freut er sich auf den Auftritt des Orchesters Moop Mama, das am Freitagabend auf der Bühne am Turn spielen wird.

Werner Kohn und Julia Schwarz essen gemütlich am See.
Bild: AZ

Weder die Musik noch das Mitmachprogramm sind die Gründe, warum Veronika Leitenbacher, 25, das Festival besucht. „Hier treffe ich endlich wieder meine Freunde. Viele sind weggezogen oder arbeiten so viel. Doch für das Modularfestival kommen wieder alle nach Augsburg und nehmen sich dafür Zeit“, sagt sie. Einige der Besucher werden von Claudia Rieß und Fee Prax vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club in Empfang genommen. Sie bietet die Fahrradgarderobe an, wo Räder beaufsichtigt abgestellt werden können. Daneben gibt es weitere Fahrradständer für Radler. „Das ist wirklich einer Fahrradstadt würdig“, freut sich Claudia Rieß.

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