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Sicherheit bei Stadtfest

23.06.2017

Warum die Videoüberwachung der Sommernächte richtig ist

Von Donnerstag, 29. Juni, bis Samstag, 1. Juli, finden die Augsburger Sommernächte statt. Es ist die zweite Auflage des Stadtfestes in dieser Form.
Bild: Silvio Wyszengrad

Die Polizei will bei den Augsburger Sommernächten filmen. Das ist durchaus zumutbar. Denn auch Gegner der Videoüberwachung haben eine Wahl.

Wer sich auf den Augsburger Sommernächten über einen längeren Zeitraum vergnügt, kann davon ausgehen, dass er dabei von der Polizei gefilmt wird. Große Teile des Festbereichs werden von neun Videoanlagen abgedeckt.

Die Kameras dienen dazu, etwaige Straftaten zu verhindern oder bei einer Aufklärung zu helfen. Sie mögen zudem dazu beitragen, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger erhöht wird. Das Gesetz lässt diese zeitlich befristete Regelung zu. Wichtig dabei ist, dass die Überwachung kenntlich gemacht werden muss. Zum Beispiel durch ein Hinweisschild.

Wer sich nicht filmen lassen will, muss nicht zum Stadtfest

Nicht jeder ist allerdings über Videoüberwachung begeistert. Aufnahmen sind ohne Zweifel ein Eingriff in die Privatsphäre. Wer sich konsequent gegen die Überwachung ausspricht, dem bliebe als letzte Möglichkeit, dem Stadtfest fernzubleiben.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob eine Videoüberwachung auf dem Augsburger Stadtfest nötig ist. Im Jahr 2016 war es ein Stadtfest ohne nennenswerte Zwischenfälle. Unabhängig von der Notwendigkeit ist die Videoüberwachung jedoch auf alle Fälle zumutbar.

Was Sie sonst noch über die Sommernächte wissen müssen, erfahren Sie hier.

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