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Augsburg

15.01.2020

Was bei der Immobilienmesse in Augsburg neu ist

In Augsburg wird viel gebaut. Unser Foto zeigt ein Wohngebiet im Reese-Areal, wo viele neue Wohnungen entstehen. Private Bauherren können sich im Februar auf den Augsburger Immoblientagen und der Messe „Bau im Lot“ informieren.
Bild: Ulrich Wagner

Die Augsburger Immobilientage und die Baumesse „Bau im Lot“ finden 2020 wieder im Februar statt, mit einigen Neuheiten. Eine wichtige Rolle spielt das Thema Klimaschutz.

Süddeutschlands größte Messeveranstaltung für den privaten Bauherren findet 2020 zum 32. Mal statt. Bei den Augsburger Immobilientagen und der Messe „Bau im Lot“ können Interessierte sich von Freitag, 14. Februar, bis Sonntag, 16. Februar, rund um die Themen Bauen und Wohnen informieren.

Erneut präsentiert die Veranstaltung sich umweltfreundlich: Sämtliche Emissionen der Messe – 2019 lagen diese bei 325 Tonnen CO2 – sollen kompensiert werden. In Kooperation mit der Firma Ilzhöfer wollen die Veranstalter Bernd Böhme und Joachim Heinze das durch ihre Messe entstandene Kohlenstoffdioxid durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten neutralisieren. Auch das Folgegeschäft der Immobilientage könnte den ökologischen Fußabdruck der Besucher positiv beeinflussen. Durch Eigenheimsanierungen könne unmittelbar Energie eingespart werden, sagt Richard Walch, Geschäftsführer von Ilzhöfer. Eine Neuheit im Bereich der Sanierungen und Renovierungen, die auf der „Bau im Lot“ vorgestellt wird, ist etwa die „Lofec Flächenheizung“. Durch das Einspachteln der hauchdünnen Heizung in Wand, Decke oder Boden könne eine intelligente und energiesparende Wärmeregulierung in Gebäuden gewährleistet werden, sagt Joachim Heinze, Organisator der Messe „Bau im Lot“ und Sprecher des Vereins „Qualität am Bau“.

Messe in Augsburg: 30 Handwerksfirmen sind dabei

Dreißig Handwerksfirmen, die als Mitglieder des Vereins mit dem Qualitätssiegel „Goldenes Lot“ versehen sind, stellen in Halle 7 aus und stehen den Besuchern Rede und Antwort. Der boomenden Baubranche solle so mit Verantwortung und Qualität begegnet werden, sagt Heinze. Ein großes Thema wird auch in diesem Jahr wieder das sogenannte „Smart Home“ sein, also ein mit technischen Hilfsmitteln ausgestatteter Wohnraum. Weitere Einzelsteuerungen, wie etwa ein automatischer Türöffner, werden im Februar auf den Immobilientagen präsentiert.

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Die Anzahl der Aussteller ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben: rund 300 sind es, die sich auf einer Gesamtfläche von 20000 Quadratmetern – in vier Hallen plus Freifläche – vorstellen. Die Fläche des Themenparks „Garten“ wurde erneut vergrößert. Landschaftsgärtner geben Besuchern dort Tipps für die Gartengestaltung.

Informieren können Besucher sich darüber hinaus bei den insgesamt 180 Fachvorträgen, die in zehn Vortragsforen gehalten werden. Schwerpunkte werden unter anderem „Wege zur Energieeinsparung“ sowie „Die Immobilie als Kapitalanlage“ sein. Wie in den Vorjahren ist der Eintritt für die Immobilientage auch 2020 wieder frei. Lediglich eine Parkgebühr von fünf Euro fällt an.

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