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Weihnachtseinkäufe: Der Kunde hat es in der Hand

Kommentar Von Miriam Zissler
29.11.2020

Plus Die Einschränkungen im Handel führen einerseits zu langen Schlangen von wartenden Menschen. Andererseits herrscht in Augsburger Geschäften gähnende Leere. Das muss nicht sein.

Die Folgen der verschärften Corona-Maßnahmen im Handel werden nun sichtbar: Es sind wartende Menschen, die sich wie vor der City-Galerie und vielen anderen Geschäften in einer langen Schlange aneinanderreihen. Mal mehr, mal weniger mit dem geforderten Mindestabstand. Es ist eine Ansammlung von Menschen, die in Zeiten von hohen Inzidenzwerten vermieden werden soll. Es ist ein abschreckendes Bild, das eher zum Weitergehen animiert als zum Anstellen. Auf der anderen Seite beklagen Händler, dass Kunden fernbleiben, sie womöglich ihre Einkäufe auf die lange Bank geschoben oder gleich ins Internet verlegt haben.

Der Einzelhandel in Augsburg ist auf das Weihnachtsgeschäft angewiesen

Der Handel sollte nicht ganz beschnitten werden, damit das Weihnachtsgeschäft nicht völlig ruiniert wird, war das Ansinnen der Vertreter in der Bund- und Länderkonferenz. Doch die Einschränkungen sind auch nicht der Weisheit letzter Schluss. So richtig glücklich wird niemand darüber sein: weder die Kundschaft noch der Handel, der trotz all seiner Bemühungen weit hinter den Erwartungen bleibt. Der Kunde hat es in der Hand. Für ihn heißt es nun einmal mehr, die Einkäufe und Weihnachtsvorbereitungen genau zu planen, und womöglich an einem freien Vormittag oder in der Mittagspause unter der Woche zu erledigen und nicht unbedingt an einem Freitagnachmittag oder Samstag.

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