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Augsburg

23.03.2015

Weltkulturerbe: Das Wasserrad lässt auf sich warten

Das Wasserrad soll sich in Zukunft wieder am Schwalllech in Augsburg drehen.
Bild: Anne Wall

Das Wahrzeichen, ein Wasserrad am Schwalllech, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion abgebaut. Im März sollte es ersetzt werden. Doch es gibt Probleme.

Fast drei Jahre sind seit dieser Diskussion vergangen, doch ein neues Wasserrad gibt es an dem idyllischen Kanal noch immer nicht. Am 22. März, so war der Plan, hätte es aufgebaut werden sollen. Doch jetzt gibt es Verzögerungen. Das liegt, sagt Tourismusdirektor Götz Beck, vor allem an fehlenden Genehmigungen und dem schwierigen Transport. Das Wasserrad sei recht groß, die Installation aufwendig.

Das Rad ist schon fertig

Fertig ist das Rad schon. Es steht derzeit auf dem Firmengelände der Zimmerei Karl Mayr in Buttenwiesen bei Wertingen. Nachdem zunächst die Firma Weratec aus Pfaffenhofen das Gerüst aus Edelstahl gefertigt hatte, haben die Zimmerer die Verkleidung aus Eichenholz hinzugebaut. Das fertige Wasserrad wiegt 3,5 Tonnen und seine Achse ist acht Meter lang. Es ist 2,50 Meter breit und hat 40 Schaufeln. Dank des Eichenholzes soll es deutlich länger halten als sein Vorgänger – es hielt nur 26 Jahre durch.

Die Finanzierung ist nach den Worten von Tourismuschef Götz Beck so gut wie unter Dach und Fach: „Von den insgesamt 125000 Euro haben wir durch Spenden rund 100000 Euro zusammen.“ Eine große Summe kam von den Stadtwerken, auch Firmen beteiligten sich. Die restliche Summe will man auch noch zusammenbringen.

Das neue Wasserrad mit dem Holzlieferant Christoph Denzel (links) und Zimmermann Karl Mayr.
Bild: Günther Herdin

Wann das neue Rad wieder aufgebaut wird, ist laut Kulturreferent Thomas Weitzel offen. Vielleicht im Mai, vielleicht im Juni. Man werde versuchen, einen Termin zu finden, der thematisch zu einer Veranstaltung im Rahmen der Wasser-Bewerbung passt. Allgemein liegt die Welterbe-Bewerbung derzeit auf Eis: Man will zwar jemanden finden, der die notwendigen Unterlagen zusammenträgt. „Bislang fehlte uns für die Ausschreibung aber schlicht die Zeit“, sagt Weitzel.

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