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Bobingen

12.05.2017

Wie der Frosch beim Singen hilft

Leonie, Sonja, Lena, Katharina, Mia, Mariella und Stefanie Fersch haben viel Spaß bei der Stimmbildung mit dem Buch vom Singfrosch.
Bild: Ingeborg Anderson

Stefanie Fersch aus Bobingen hat ein Buch geschrieben, in dem sie zeigt, wie mit Geschichten, Übungen und Liedern die Stimme kreativ entwickelt wird.

Ein lustiger kleiner Frosch macht jeden Tag spannende Entdeckungen und übt dabei seine Stimme. Das ist das Grundkonzept, nach dem Stefanie Fersch im Musikinstitut Piano & Voice ihren jungen Schülern die Freude am Singen vermittelt. Ihre diesbezüglichen Erfahrungen hat die Sopranistin und Musikpädagogin in einem Lernkompendium zusammengetragen. Und der renommierte Musikalienverlag Breitkopf & Härtel hat es verlegt.

„Das Buch ist gewachsen aus fast 20 Jahren Stimmbildung für Chor und Einzelsänger. Die Geschichten um den Frosch habe ich entwickelt und Lieder komponiert, um die Techniken besser darstellen zu können“, erklärt Stefanie Fersch. Mit viel Spaß am Singen würden so kindliche Singstimmen im Alter von vier bis acht Jahren mit ersten Körper- und Atemübungen ganzheitlich geschult.

Etwa wenn der kleine Frosch entdeckt, wie sich durch Laute seine Lippen lockern, oder wenn sich eine Fliege auf seine Zunge setzt und er so merkt, welche Funktion die Zunge beim Sprechen und Singen hat. Für die lustigen Illustrationen hat die Augsburgerin Petra Götz gesorgt, die unter anderem durch ihre Geschichten um „Das kleine Engele“ bekannt ist.

Das Werk besteht aus einem Bilderbuch mit Geschichten und Liedern rund um den Singfrosch, der auch längst zum Markenzeichen für Stefanie Ferschs jüngste Gesangsschüler geworden ist, sowie einer dazugehörigen CD. Außerdem einem Lehrerheft mit Klavierstimme.

Die weltbekannte Sopranistin Diana Damrau findet die Methode ausgezeichnet: „Eine solide Technik und spielerische Elemente: Das Buch Stimmspaß mit dem kleinen Singfrosch vereint beide“, lobt sie und lässt sich damit sogar auf der Rückseite des Buches zitieren.

Fersch und Damrau haben sich vor einiger Zeit kennengelernt: „Ich konnte sie für mein Singfroschprojekt sehr begeistern. Daraus entstand dann ihre Patenschaft, über die ich mich sehr freue“, sagt die Buchautorin.

Stefanie Fersch betont, dass ihre Methode nicht nur für ausgebildete Gesangspädagogen anwendbar ist. „Auch Lehrer, Erzieher in Kindergärten und Chorleiter können einfach damit arbeiten, man kann nichts falsch machen“, sagt sie.

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