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Augsburg

04.12.2019

Wie die Gewerkschaft die Lage bei MT Aerospace einschätzt

Wohin führt der Weg von MT Aerospace?
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Das Luft- und Raumfahrtunternehmen MT Aerospace muss Stellen abbauen - andere sind dagegen gesichert. Nun äußert sich die Gewerkschaft.

Es ist eine schwierige Konstellation für die Beschäftigen des Luft- und Raumfahrtunternehmens MT Aerospace: Am Standort in Augsburg werden wohl 70 Stellen in der Fertigung abgebaut. Die Perspektiven für die Ingenieure im Unternehmen sehen dagegen besser aus. Ihre Arbeitsplätze sind vorerst gesichert.

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Am Dienstag gab es ein Treffen der Gewerkschaft IG Metall mit Betriebsräten des Unternehmens. Angela Steinecker von der IG Metall sagt auf Anfrage: „Die IG Metall begrüßt zunächst die Entscheidung von Deutschland, in den nächsten Jahren 3,3 Milliarden Euro in die europäischen Raumfahrtprogramme zu investieren.“ Auch die Beschäftigten von MT Aerospace würden diese Investition sehr positiv bewerten. Dennoch sehen sie es mit einem tränenden Auge, dass nur 90 Millionen Euro für Trägerraketen beschlossen worden sind. Diese Raketen werden in Augsburg gebaut.

Wie viel Geld fließt nach Augsburg?

Steinecker sagt ferner: „Für den Bereich Engineering sehen die Mitarbeiter nach den Beschlüssen der ESA-Ministerratskonferenz eine bessere Entwicklung.“ ESA steht für europäische Weltraumorganisation. Es bleibe nun aber abzuwarten, „wie die Gelder nun eingesetzt werden und wie viel davon bei MT Aerospace in Augsburg ankommen werden“, erläutert Steinecker.

Lesen Sie auch: MT Aerospace: Auch der Chef protestiert vor dem Werkstor

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