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24.02.2015

Wie die Polizei einen Hund festnahm

Riskanter Ausflug: Hund Leo wurde von Polizisten auf dem Areal des Hauptbahnhofs eingefangen.
Bild: Bundespolizei

Am Augsburger Hauptbahnhof haben beherzte Beamte den riskanten Ausflug des Rüden Leo beendet.

Normalerweise halten die Beamten der Bundespolizei in Augsburg Ausschau nach Kriminellen, die sich in den Zügen oder an den Bahnhöfen aufhalten. Am Montagmorgen allerdings waren sie einem Hund namens Leo auf der Spur, der auf dem Gelände des Augsburger Hauptbahnhofs umherstreunte.

Der Hund war im Gleisbett des Bahnhofs unterwegs und fiel einer Streife der Bundespolizei auf. Die Beamten entdeckten den Streuner mit hellbraunem Fell gegen 8 Uhr. Die Polizisten hielten daraufhin Ausschau nach dem Besitzer des Tiers – sahen aber niemanden. Deshalb versuchten die Beamten, den Hund mithilfe einer provisorischen Leine einzufangen. Dieses Unterfangen allerdings misslang zunächst. Der Rüde flüchtete immer wieder erfolgreich. Schließlich probierten es die Beamten mit einer anderen Taktik. Ein Bundespolizist, der sich mit Hunden auskennt, lockte das Tier mit einem Leckerli an. So ließ sich der Ausreißer „festnehmen“ und zum Revier der Bundespolizei am Hauptbahnhof führen.

Noch während die Beamten nach dem Halter des Hundes suchten, meldete dieser seinen beim Morgenspaziergang entlaufenen Rüden Leo bei der Augsburger Dienststelle als vermisst. Sichtlich gerührt, berichten die beteiligten Polizisten, habe der 51-jährige Hundebesitzer seinen Freund dort wieder in Empfang nehmen können. (jöh)

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