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24.06.2017

Wie „fair“ ist Augsburg?

Eine „faire“ Spezialität im Lutherjahr: Luther-Kaffee.
Bild: Annette Zoepf

Eine Messe lenkt den Blick auch auf die Gastgeberstadt

Die Messe „Bayrische Eine-Welt-Tage“, die noch am Samstag im Kongress am Park stattfindet, wirbt für einen nachhaltigen Handel. Dabei stellen Organisationen aus den „Eine-Welt-Bereichen“ ihre Initiativen und Kampagnen vor, wie etwa die „Aktion Hoffnung“. Auf der Messe zu sehen gibt es von Kunsthandwerk aus verschiedensten Ländern über fairen Kaffeebohnen bis hin zu fair gehandelten Fußbällen alles, was im weitesten Sinne den Begriff der Nachhaltigkeit angeht.

Wie nachhaltig aber ist Augsburg außerhalb des Messegeländes? Bereits seit 2010 trägt sie den Titel „Fairtrade-Stadt“ und der Stadtrat beschloss 2015 die „Zukunftsleitlinien“, nach denen sich die Stadt nachhaltig entwickeln soll. Auch die Bekleidung der Berufsfeuerwehr ist nachhaltig produziert. Norbert Stamm vom Büro für Nachhaltigkeit betont, dass „die Grundlage der Stadtentwicklung die Nachhaltigkeit ist“. So sei es gelungen, sich unter den Spitzenreitern der Städte zu etablieren, die sich mit diesem Thema befassen. „Der faire Handel erfährt gewaltigen Zuwachs – auch in Augsburg“, sagt Ute Michallik, Geschäftsführerin vom Weltladen Augsburg. So habe sich gerade in der Gastronomie das Angebot an fair gehandeltem Kaffee vervielfältigt. Daneben gibt es immer mehr Augsburger Modelabels die nachhaltig produzieren. „Ich glaube zwar, dass der Durchschnittsbürger das Thema noch nicht ausreichend wahrnimmt“, sagt Michallik, „aber Augsburg ist auf jeden Fall auf einem guten Weg.“

ist am Samstag von 10 bis 17 Uhr im Kongress am Park zu sehen; der Eintritt ist frei.

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