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Wie lange gehen die "Fridays for Future"-Demos noch so weiter?

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Kommentar Von Miriam Zissler
13.04.2019

Jugendliche haben in Augsburg und weltweit mit ihren Demos für mehr Klimaschutz viel erreicht, werden aber auch kritisiert. Warum die Schulen den Schwarzen Peter haben.

Über zehn Minuten blieb der Verkehr am Freitag in der Augsburger Innenstadt stehen. Auf der Karlstraße hatten sich Schüler im Rahmen einer Schülerdemo einfach hingesetzt. Vom Band wurde Michael Jacksons „Heal the World“ gespielt. Die Schüler sangen mit und hielten Schilder hoch: „Die Politiker schwafeln und der Wald stirbt“ oder „Kommt, lasst uns die Welt retten“ stand darauf geschrieben. Es sind die Aktionen, die einige Menschen mitten ins Herz treffen. Es sind Aktionen, die andere Menschen in Rage versetzen.

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Dass sich jemand mit lauter Stimme für die Umwelt einsetzt – dagegen kann niemand etwas haben. Was die Menschen spaltet, ist die Uhrzeit, zu der die Jugendlichen seit Wochen auf der Straße stehen: der Vormittag, Unterrichtszeit also. Ihr Vorbild: Greta Thunberg. Zum 34. Mal ist die Schwedin diesen Freitag in den Schulstreik getreten. Ihr Verhalten hat weltweit Jugendliche motiviert, es ihr gleichzutun. In über 100 Ländern wird seither an Freitagen für einen besseren Klimaschutz demonstriert – auch in Augsburg. Viermal haben sich die Schüler dort an der Bewegung „Fridays for Future“ beteiligt; dreimal während, einmal außerhalb der Schulzeit.

Fridays for Future: Die Schüler haben einiges erreicht

Sie haben dadurch einiges erreicht: Sie setzen sich mit dem Thema auseinander, überdenken ihren eigenen Lebensstil, ändern ihn und motivieren Familienmitglieder, es ihnen gleichzutun. Sie haben das Thema außerdem stärker an den Schulen positioniert: Workshops wurden organisiert, Arbeitsgruppen gegründet und – wie am Maria-Theresia-Gymnasium – eine Veranstaltung rund ums Thema Umwelt zusammengestellt. Dafür erhalten die Schüler viel Zuspruch. Studenten, Wissenschaftler und Eltern haben sich solidarisiert und unterstützen die Protest-Bewegung. In Augsburg hat sich auch der Stadtjugendring hinter die Schüler gestellt. Die Augsburger Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands unterstützt das Engagement der Fridays for Future-Bewegung ebenfalls.

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Genau dieses Engagement wird aber vielfach kritisiert – weil es während der Schulzeit stattfindet und die Schüler somit die Schule schwänzen. Daraus resultieren nicht enden wollende Diskussionen, die sich hauptsächlich darum drehen, ob das Schuleschwänzen in Ordnung geht oder nicht, ob es zu bestrafen ist oder eben noch toleriert werden kann. Um was es den Schülern eigentlich geht, warum sie seit Monaten immer wieder auf die Straße gehen, tritt da schnell in den Hintergrund. Das ist schade!

Denn diese Bewegung hat ein Ausmaß angenommen, wie es dies in dieser Form selten in Deutschland gegeben hat. Eine Bewegung, entfacht und getragen von Kindern und Jugendlichen. Sie haben so viel Aufmerksamkeit auf das Thema Umwelt und Klimaschutz gelenkt, wie keine Partei oder Organisation es bislang je geschafft hat.

Schülerproteste: Politiker halten den Ball flach

Passiert ist allerdings noch nicht viel. Bislang haben zwar viele Politikern den Einsatz gelobt, aber auch das Schwänzen kritisiert, zum Beispiel FDP-Vorsitzender Christian Lindner. Ansonsten wurde der Ball eher flach gehalten. Aussitzen und abwarten scheint wieder einmal in der Politik die Devise zu sein. Deutsche Politiker neigen dazu, eher zu erklären was nicht geht, als was tatsächlich gehen würde.

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71 Bilder
Fridays for Future - die Bilder der Schülerdemo in Augsburg
Bild: Michael Hochgemuth und Julian Würzer

Der bayerische Umweltminister hat Schüler zu zwei Klimakonferenzen eingeladen. Nun wird auch ein Gremium gegründet, in dem die Schüler mit Politikern über den Klimaschutz in Bayern sprechen. Gespräche werden die aufgebrachten jungen Menschen aber kaum zufriedenstellen. Sie wollen weiterstreiken, haben sie angekündigt. Der schwarze Peter liegt in diesem Fall ganz klar bei den Schulen. Das bayerische Kultusministerium, das sonst so gerne Regeln vorgibt, hält sich erstaunlicherweise zurück und lässt den Schulen Spielraum. Sie werden alleine gelassen. Das hat zur Folge, dass Schulleiter in München, wo wöchentlich demonstriert wird, sogar schon Bußgelder ins Gespräch bringen. So weit ist es in Augsburg nicht, Bußgelder sind hier kein Thema.

Doch die regelmäßige Teilnahme an Demonstrationen während der Schulzeit werden nicht dauerhaft toleriert werden, sondern irgendwann sanktioniert. Ob sich dann noch so viele Schüler an der Bewegung beteiligen, bleibt abzuwarten – oder besser gesagt auszusitzen. Die Rechnung der Politik geht womöglich nicht auf. Zu lange wurde zugesehen, zu lange nicht gehandelt. Die Politiker müssen das Thema engagiert angehen. Denn die protestierenden Schüler von heute sind die Wähler von morgen.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.04.2019

so lang protestieren ... bis die Politiker endlich kapieren ... De Schule kann warten, die Natur leider nicht ...

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14.04.2019

Die Kinder und Jugendlichen geben uns allen einen Denkanstoß und ich bin mir sicher, die Bewegung wird im Laufe der nächsten Monate noch viel größer werden und vielleicht wird es mit der Zunahme von Wetterkatastrophen, die unmittelbar Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben, irgendwann sogar zu einer globalen Bewegung werden.

Ich denke, die Demonstrationen müssen weiterhin stattfinden, aber sie müssen nicht unbedingt während der Schulzeit stattfinden. Ich hoffe, man kann hier einen für alle Seiten passenden Kompromiss finden.

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13.04.2019

Gut, dass die Schülerinnen und Schüler sich engagieren! Gut, dass sie es radikal tun, denn sonst entsteht nicht der nötige Druck! Und Druck – viel Druck! – brauchen wir um die Regierenden wie auch viele nicht an Übermorgen denkende Wohlstandsbürger zu verantwortlichem Handeln zu bringen.

Zur Erinnerung die Fakten über die gefährliche Erderwärmung:
Wenn die Erderwärmung nicht über plus 2 °C gegenüber der vorindustriellen Zeit hinausschießen soll, und Deutschland wie Bayern ihren globalen Beitrag hierfür leisten wollen, dürfen wir ab 2017 maximal noch freisetzen:
Erde (Ende 2018: 7.650 Mio EW): Noch: 600 – 800 Milliarden t CO2. Jährlich stoßen wir etwa 36 Mrd. t CO2 aus. Hinzu kommen noch weitere Treibhausgase (THG).
Deutschland (Ende 2018: 83 Mio EW): Noch: 6,6 – 8,8 Milliarden t. Denn wir sind 1,1 % der Erdbevölkerung. 2018 haben wir in Deutschland 750 Millionen t CO2 ausgestoßen. Hinzu kommen noch weitere THG.
Bayern (2018: 13 Mio EW): Noch: 1 – 1,4 Milliarden t, denn wir sind 15,8 % der Einwohner Deutschlands. 2015 haben wir in Bayern 76,8 Mio. t CO2 ausgestoßen. Hinzu kommen noch ca. 10 Mio. t CO2-Äquivalente durch sonstige THG
Siehe: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/die-koalitionsgespraeche-und-das-deutsche-emissionsbudget/ CO2-Zahlen Deutschlands lt. Umweltbundesamt https://www.spektrum.de/kolumne/wie-viel-kohlendioxid-bleibt-deutschland-noch/1636218

Und selbst bei Einhaltung des 2 ° Celsius Ziels (gegenüber der vorindustriellen Zeit) aber Überschreitung des 1,5 ° C Erwärmungsziels wird es für die Menschheit sehr riskant. Es werden durch Hitzeperioden, Dürrewellen, Meeresspiegelanstieg, Starkregen, Überflutungen usw. Lebensräume von hunderten Millionen Menschen verloren. Die hierdurch ausgelösten Wanderungen werden voraussichtlich zu unermesslichen Konflikten und Kriegen führen.

Raimund Kamm, Augsburg

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13.04.2019

Herr Kamm,

wann ist die „vorindustrielle Zeit“? Sie werden es nicht wissen, denn auch die Politiker haben es nicht definiert.

Man gaukelt den Bürgern ein Ziel vor, welches nicht einmal definiert ist.

Übrigens: betrachtet man die Temperaturen z.B. um das Jahr 1800 (bitte z.B. NASA Klimadaten ansehen), so stellt man fest, dass es heute KÄLTER ist, als noch vor 200 Jahren.

Die Temperatur verändert sich periodisch und ist hauptsächlich abhängig von der Aktivität der Sonne. (Die Sonne „strahlt“ durch Verbrennung und Kernfusion, diese Reaktionen kaufen durch eine Anzahl an Faktoren unregelmäßig). Der CO2 Gehalt hingegen hat so gut wie überhaupt nichts mit der Temperatur hier auf der Erde zu tun.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin für den Umweltschutz, da ich mir und meinen nachkommen eine möglichst hohe Lebensqualität in einer sauberen, leisen und gesunden Umgebung bieten möchte.
Der Schlüssel dazu ist der Wandel durch Forschung und Innovation.
Nicht aber durch populistische Klimaziele von Politikern, die größtenteils nicht verstehen worüber sie reden. Und genau hier kommen wir wieder bei den Schülerdemos raus, die an diesen Ideologien anknüpfen, statt sich auf MINT Fächer zu konzentrieren und mit wissenschaftlichem know how in 10 Jahren die Welt von morgen gestalten.
Nicht Plakate sondern Technische Lösungen verändern die Welt.

Aus diesem Grunde möchte ich Sie fragen, was sie mit dieser Aufzählung von (durcheinander eingebrachten) Fakten bezwecken möchten?


Und zum Schluss eine etwas wissenschaftlich haltbarere Aussage zum Meeresspiegel: durch eine Erderwärmung steigt der Meeresspiegel nicht! Sie können es gerne mal daheim mit einem Glas Wasser und Eiswürfeln ausprobieren. Die Eiswürfel schweben nämlich nicht über dem Wasser sondern sind im Wasser und verdrängen exakt die Menge, die sie im geschmolzenen Zustand an Volumen einnehmen.

Hitzeperioden und Starkregen.. ja sämtliche Naturkatastrophen gibt es seit Zehntausenden von Jahren - lange bevor es Industrie oder gar den Menschen gab.
Ja 1800 sind sogar ganze Menschenmassen aus Süddeutschland ans Schwarze Meer ausgesiedelt, unter anderem weil es hier Hungersnöte durch Dürre gab. Und die Motivation vieler Menschen aus Westeuropa in die USA abzuwandern hatte auch viel mit schlechter Ernte durch Dürre zu tun.
Ja selbst die Bibel erzählt von Naturkatastrophen.
Der Unterschied: heute kann man das medieneffektiv aufbereiten und auf Hunderten Kanälen Tage lang mit wilden Theorien berichten..

Beste Grüße,
Michael

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13.04.2019

Sehr geehrter Herr G.,

eine Aufeinanderreihen von falschen "Fakten" liegt wohl eher bei Ihnen vor und nicht bei Herrn Kamm! Sie schreiben von Dingen, von denen Sie ganz offensichtlich überhaupt keine Ahnung haben und auch nicht hinterfragen, was Sie da so von sich geben.

Alleine Ihre Aussage zu dem angeblich nicht stattfindenden Anstieg des Meeresspiegels ist lächerlich. Woher haben Sie denn diese Info? Ist Ihnen denn nicht bekannt, dass die Dichte von Meerwasser aufgrund des Salzgehaltes geringer ist, als bei Süßwasser? Schmelzen die Eisberge aus Süßwasser (was sie in großem Maße tun) verringert das auch die Dichte des Meerwassers und das Volumen nimmt zu. Ihr Vergleich mit den Eiswürfeln, die in Wasser schmelzen, ist demzufolge völlig falsch.

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14.04.2019

Luis H.,

auch das ist leider wieder falsch.
Die Dichte von Salzwasser ist im Vergleich zu Süßwasser nicht geringer sondern HÖHER! - Eben aufgrund des gelösten Natriumchlorids!
Außerdem bitte ich hier unbedingt (dazu braucht es nicht einmal zwangsweise genaue Daten - ein grobes Gedankenexperiment reicht völlig aus) das hinzugefügte Süßwasser der Eisberge in relation zu den gesammten Wassermassen der Ozeane zu setzen.
Tatsächlich ist die dichte von Süßwasser rund 1% GERINGER (nicht höher!!!) als von Salzwasser. Diesen einen Prozent müssen sie aber mit dem Anteil des Schmelzwasser am gesammten Ozeanwasser multiplizieren. Sie kommen bei Millionstel Prozent raus!

Nun bitte ich noch zu differenzieren: Ich habe in meinem Kommentar nicht behauptet, dass der Meeresspiegel nicht steigt. Ich habe ledeglich behauptet, dass es nicht an den Eisbergen liegt.
Die Ursache ist vielmehr die Volumenänderung des Wasser auf Grund thermischer Veränderung, bedingt durch die im vorherigen Kommentar erwähnte Sonnenaktivität (da unsere Sonne "leider" keine Glübrirne mit gleich bleibender Emission ist).
Diese Schwankungen im Meeresspiegel gibt es seit der Erdgeschichte. Deshalb erlebt die Erdgeschichte alles von Dürren bis zu Eiszeiten und verschiedene Landmassen sind mal komplett überschwemmt, mal freiliegend. Ganz ohne zutun des Menschen!

Ich möchte nochmal betonen, dass ich FÜR den Umweltschutz einsetze. Aber nicht auf Basis von solchen politischen Hetzkampanien, die zum einen überhaupt keine Produktive Lösung beinhalten und sich zum anderen nicht hinreichend (teilweise garnicht) mit der wissenschaftlichen Seite auseinandersetzen.

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14.04.2019

Lieber Herr G.,

natürlich war gemeint, dass die Dichte von Meerwasser höher ist, als von Süßwasser und durch das Abschmelzen der Eisberge dadurch die Dichte des Meerwassers abnimmt und folglich das Volumen steigt. Anders ergäben meine weiteren Ausführungen ja gar keinen Sinn. Bitte entschuldigen Sie den Schreibfehler.
Die unmittelbaren Auswirkungen dieses Abschmelzens von Süßwassers mag auf den ersten Blick trivial erscheinen, jedoch nimmt das Schmelzen des Eis in der Arktis und Antarktis drastisch zu und durch den dadurch entstehenden Rückkoppelungseffekt (Meerwasser reflektiert weniger Sonnenlicht als Eis und speichert es als Wärme, was dazu führt, dass das Meerwasser sich noch mehr erwärmt), schmilzt das Eis noch schneller ab. Das Eis, welches in das Meer abschmilzt trägt wiederum doppelt zum Anstieg des Meeresspiegels bei, durch das Schmelzwasser und durch die Zunahme des Volumens.
Der Meeresspiegel steigt an und das ist wissenschaftlich bestätigt. Einige weitere Infos finden Sie unter anderem in diesem Artikel:
https://www.br.de/klimawandel/eisschmelze-eis-polkappen-antarktis-arktis-100.html

Ich zitiere daraus: "... In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Masseverlust in der Antarktis beschleunigt. Die Antarktis trage gegenwärtig zu einem höheren Anstieg des Meeresspiegels bei als je zuvor in den letzten 25 Jahren. Stellt sich die Frage: Was wäre eigentlich, wenn das ganze Eis in der Antarktis verschwindet? Laut Andrew Shepherd hätte das einen Anstieg des globalen Meeresspiegels um 58 Meter zur Folge..."

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14.04.2019

Alles schön und gut. Aber das sind alles nur Naturbeobachtungen. Sie geben absolut 0 Rückschlüsse oder gar Beweise auf das handeln des Menschen.

Die Sonnenaktivität ist absolut maßgeblich für die Temperatur auf der Erde.
Ich kann es einfach nicht fassen, das einige glauben der Mensch könne das Klima großartig steuern oder gar die Sonne beeinflussen???

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13.04.2019

Michaels Jackson för Klimatet. Die ach so sensiblen Schüler haben offenbar keine Antennen dafür, dass das eigentlich nicht geht, die Welt heilen zu wollen mit einem, der einen ganz deutlichen Schatten auf seiner Persönlichkeit wie auf seiner Menschenfreundlichkeit - und Kinderliebe liegen hat.

Die Diskussionen um die Trennung von Künstler und Werk sind mit bekannt. Man kann MJ auch sicher weiter hören und senden. Aber man sollte ihn nicht für ausgerechnet für "heilende" Zwecke als Vorbild heranziehen. Das erscheint mir dann doch zu verlogen.

Den Politikern und Erwachsenen Feuer untern Hintern machen wollen und selbst nicht bereit sein für 5 Cent nachzudenken, was man eigentlich so treibt. Hätte die Demonstration ohne den problematischen Ex-Star nicht genau so erfolgreich verlaufen können?

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13.04.2019

Ihre globale Umwelt haben die jungen Leute fest im Blick, und dafür scheinen sie auch Einiges investieren zu wollen. Für ihr eigenes Land hingegen scheint das Bewusstsein zu fehlen. Denn im eigenen Land gäbe es außer ökologischen Fragen durchaus noch ein paar andere - gravierende und vor allem akute - Probleme. Aber die werden ausgeblendet oder totgeschwiegen.

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13.04.2019

>> Die Politiker müssen das Thema engagiert angehen. Denn die protestierenden Schüler von heute sind die Wähler von morgen. <<

Die Politiker richten sich nach der Mehrheit der Wähler und nicht nach einer Minderheit von Schülern. Und das ist gut so!

Wer heute mit Schildern "burn borders, not coal" durch die Straßen zieht, wird morgen linksgrün wählen und sich um die Finanzierung seiner Forderung kaum Gedanken machen.

Leute ihr habt eure offenen Grenzen - Deutschland braucht daher jedes Jahr viele neue Jobs um eine soziale Schieflage zu verhindern und wir brauchen dafür global wettbewerbsfähige Energiepreise.

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13.04.2019

Vermutlich wird am Karfreitag eine Pause statt finden, da ohnehin schulfrei ist von daher....!!

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