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Wie man Lebensmittel wirksam rettet

Kommentar Von Eva Maria Knab
29.11.2019

An der Hochschule Augsburg läuft ein großer Test, wie man Essen vor dem Abfall rettet. In der Uni-Mensa versucht man das Problem mit anderen Mitteln in den Griff zu bekommen.

Geredet wird viel darüber, wie man Lebensmittel vor dem Abfall retten kann. Eine Studentin der Hochschule Augsburg ergreift jetzt die Initiative, um etwas gegen Essensverschwendung in größerem Umfang zu tun. Das „Mittagsfinale“ für Studierende in der Cafeteria ist ein sehr wirkungsvolles Projekt, von dem viele profitieren – Studenten, die beim Reste-Essen weniger zahlen müssen, und das Studentenwerk, das in seiner Cafeteria weniger Speisereste wegwerfen muss.

Ein spezielles Problem

Die Cafeteria am Brunnenlech hat allerdings ein spezielles Problem. Dort muss das meiste Essen angeliefert werden. Und vorab kann man nicht exakt planen, wie viele Gerichte tatsächlich über den Tresen gehen. Ganz anders ist die Situation in der Augsburger Uni-Mensa. Das Studentenwerk sorgt dort mit einem Software-gestützten Einkauf und einer entsprechenden Lagerung dafür, dass keine Lebensmittel verderben. Mensa-Kassen ermitteln elektronisch die genaue Anzahl der verkauften Gerichte und melden es in die Küche, wenn Nachschub gekocht werden muss.

Was auch noch helfen kann

Das funktioniert gut. Forscher der Uni Stuttgart ermittelten in einer Studie über Großverbraucher, dass in der Mensa relativ wenige Lebensmittel verschwendet werden. Trotzdem landet von den Tellern noch immer einiges unnötig im Müll – dabei müssten die Mensa-Gäste einfach nur aufessen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Hochschule Augsburg: So läuft ein Experiment mit Reste-Essen

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