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Augsburg

05.07.2020

Wirte könnten in Augsburg mehr Sitzplätze im Freien schaffen

Zu später Stunde ist Schluss mit der Außengastronomie. Die Stadt will Wirten in einem anderen Punkt allerdings entgegenkommen.
Bild: Michael Hörmann

Plus Die Stadt Augsburg wäre bereit, für die Gastronomie Straßen zeitweise zu sperren, um mehr Sitzplätze zu schaffen. Das Genehmigungsverfahren ist allerdings kompliziert.

Es ist eine besondere Aktion der Stadt Augsburg, die Gastwirten erlauben würde, mehr Plätze im Außenbereich anzubieten. Es wäre denkbar, eine Straße vor dem Lokal zeitweise zu sperren. In der Praxis sieht es allerdings so aus, dass bislang noch kein entsprechender Antrag bei der Stadt vorliegt. Dies sagten Ordnungsreferent Frank Pintsch und Baureferent Gerd Merkle auf Anfrage. Die Stadt betont, dass sie selbst keine aktive Rolle übernehmen wolle. Grund: In diesem Fall gäbe es „eine unüberschaubare Vielzahl möglicher Fallgestaltungen“, die zu prüfen und zu beurteilen wären, sagt Merkle. Aus diesem Grund komme nur eine Einzelfallprüfung infrage. Voraussetzung sei, dass ein Antrag vorliegt.

Ordnungsreferent Pintsch erläutert, dass eine Genehmigung nicht von der Zahl der Lokale abhängig ist, die an einer Straße liegen. Es könnten sich aber mehrere Wirte zusammentun, um einen Antrag zu stellen. Bei der Prüfung werde beurteilt, ob es bei einer Straßensperrung zu großen Menschenansammlungen vor den Lokalen käme. Hier gelte es, die coronabedingten Auflagen zu berücksichtigen.

Mehr Sitzplätze im Freien für die Gastronomie in Augsburg

Dies ist nicht der einzige Aspekt im Prüfverfahren. Wollten Wirte mehr Plätze im Freien, wäre zu schauen, wie es um den Lärm für Anwohner, die Erreichbarkeit der Grundstücke und die mögliche Beeinträchtigung von anderen Gewerbebetrieben in der dann gesperrten Straße aussehen würde.

Geregelt ist dagegen bereits, sagt Merkle, wie die Überwachung erfolgt. In erster Linie sind die Wirte gefragt, bei einer Straßensperrung die gültigen Regelungen einzuhalten. Kontrollen würden gegebenenfalls städtische Ämter und Polizei übernehmen.

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