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Wirtschaft

07.03.2012

Wo Unternehmen Partner für Innovationen finden

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Einge der Experten auf dem Podium beim Technologietransfer-Kongress: Moderator Jürgen Marks (Augsburger Allgemeine, links)mit Wissenschaftminister Wolfgang Heubisch, Hochschulpräsident Hans-Eberhard Schurk, Unipräsidentin Sabine Doering-Manteuffel und Klaus Drechsler (Fraunhofer).

Erster Augsburger Technologietransfer-Kongress zeigt Wege auf, wie Firmen und Forschungseinrichtungen erfolgreich zusammenarbeiten

Gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen gibt es Hemmschwellen, mit Forschungseinrichtungen  zusammenzuarbeiten. Wie man Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Region besser zusammenbringt, darum ging es beim 1. Augsburger Technolgietransfer-Kongress an der Hochschule Augsburg.

Bislang messen nur  26 Prozent der heimischen Firmen solchen Kooperationen eine große Bedeutung bei. Das ergab eine Befragung der Regio Augsburg Wirtschaft, die Jürgen Marks, Mitglied der Chefredaktion der Augsburger Allgemeinen, als Moderator der Podiumsdiskussion mit Politikern und Experten zitierte.

Andererseits ist das regionale Angebot an wissenschaftlichen Einrichtungen stark gewachsen, nicht nur an der Universität und an der Hochschule Augsburg. Auch Forschungsgruppen der Fraunhofer-Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) sind jetzt vor Ort.

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„Viele Partner ziehen an einem Strang“, sagt die städtische Wirtschaftsreferentin Eva Weber. Die Stadt engagiert sich stark für den neuen Innovationspark neben der Universität. Noch heuer soll dort Spatenstich für das Technologie-Zentrum sein, das eine weitere Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung in der Wirtschaft werden soll. Generell ist aber nicht an ein „Super-Transferinstitut für die Region gedacht“, betont Professor Manfred Hirt, Sprecher des Kompetenzrates Innnovationspark. Angestrebt seien vielmehr Sparten bezogene Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern gibt es viele, das betont Professor Klaus Drechsler, Leiter der Fraunhofer Projektgruppe Funktionsintegrierter Leichtbau. Das Spektrum reiche von Praktika für Studenten über die Vergabe von Diplomarbeiten bis hin zu Kooperationen mit Forschungseinrichtungen.

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