13.12.2012

Zentrumsnahes Idyll

Gute Nachbarschaft im Hochfeld: Christa Meier und Michael Popp.
Bild: Plössel

Christa Meier und Michael Popp leben gern im Hochfeld

Hochfeld Für Christa Meier gibt es keine zwei Meinungen. „Das Hochfeld ist ein Paradies“. Sie ist im Stadtteil geboren und hat dort auch fast die gesamte Zeit gelebt. Einzig nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Familie die Wohnung innerhalb von 24 Stunden räumen, weil dort Soldaten einquartiert wurden. Nach sieben Jahren kehrte die Familie in die Wohnung in der Hochfeldstraße zurück.

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„Von meiner Wohnung aus sehe ich den Siebentischwald und bin schnell in der Stadt. Ich will nirgends anders sein“, sagt die 73-Jährige. Auch das Verhältnis zu ihrem Nachbarn sei gut. Mit Michael Popp unternimmt sie sogar hin und wieder etwas. Der 49-jährige Weinhändler zog vor zwölf Jahren von Pfersee ins Hochfeld. „Die Wohnung hat es mir angetan. Wenn ich auf dem Balkon sitze und der Kirschbaum mir Schatten spendet, kann ich die Seele richtig baumeln lassen.“ Auch setzt er sich gerne aufs Rad und fährt Richtung Mering und Kissing raus.

Einkaufsmöglichkeiten gut erreichbar und ausreichend

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Mit der Infrastruktur sind die beiden sehr zufrieden. Zu Bus und Tram ist es nicht weit und die Einkaufsmöglichkeiten im Alten Postweg und beim Prinz-Karl-Palais seien gut erreichbar und ausreichend. Vor der Haustür befinden sich zudem eine Apotheke und ein Gemüsehändler. Hin und wieder besuchen die beiden Veranstaltungen im nahegelegenen Bahnpark.

Einzig die bekannten Gesichter seien mit den Jahren weniger geworden, sagt Meier. Gefragt sei die Lage vor allem bei Studenten wegen der Nähe zur Universität. Dies bringe häufiger wechselnde Nachbarn mit sich. Popp schätzt an seiner Umgebung die Vielfalt. „Hier leben Türken, Russen und Italiener neben Deutschen. Es ist ein angenehmes Miteinander, weil die Mischung stimmt.“ (chmü)

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