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Zoo Augsburg

28.10.2016

Zoff unter den Löwen stellt Augsburger Zoo vor Probleme

Löwe Aru wurde von Kira ins Bein gebissen. Danach war er wieder mit den zwei Weibachen zusammen. Doch nun wurden die Drei wieder getrennt.
Bild: Anne Wall

Ärger im Zoo: Löwenmann Aru muss von den Weibchen getrennt leben. Warum geriet das Trio schon zweimal aneinander?

Löwenmann Aru im Zoo hat Ärger mit seinen Löwinnen. Er muss momentan getrennt von den beiden Weibchen leben, weil sich die Tiere nicht mehr vertragen.

Wie der Zoo Augsburg mitteilt, läuft es mit den Raubkatzen weiterhin nicht nach Wunsch. Bereits vor einigen Wochen gab es einen ernsten Zwischenfall. Aru wurde vom Weibchen Kira ins Bein gebissen und musste genäht werden. „Es ist aber alles wieder gut verheilt“, sagt Zookurator Thomas Lipp.

Die Lage eskalierte wieder

Nach diesem Vorfall habe man Aru zunächst wieder erfolgreich mit Kira und Tara vergesellschaften können. Eine Zeit lang habe sich das Trio wieder vertragen. Zuletzt eskalierte die Lage aber wieder. Die Raubkatzen gerieten erneut aneinander. Diesmal habe es aber keine Verletzungen gegeben, so Lipp.

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Als Ursache der Streitigkeiten wird Futterneid vermutet. Aru habe das Futter sehr stark für sich beansprucht und den Weibchen teilweise den Zugang versperrt, sagt Lipp. Deshalb habe er erneut von den Löwinnen getrennt werden müssen.

Aru war im Frühsommer vergangenen Jahres aus Berlin nach Augsburg gekommen. Er sollte damals der neue Gefährte für Löwin Tanya werden, die kurz zuvor ihren Partner Arthos verloren hatte. Arthos war wegen Krebs eingeschläfert worden.

Tanya musste eingeschläfert werden

Löwen sind Rudeltiere und leben normalerweise in Gesellschaft. Doch die neue Partnervermittlung von Aru und Tanya klappte nicht. Das zwölf Jahre alte Weibchen musste wenige Monate später eingeschläfert werden. Tanya starb nach Angaben des Zoos wohl an den Folgen einer Magenschleimhautentzündung, die trotz tierärztlicher Betreuung nicht gelindert werden konnte.

Im Mai dieses Jahres bekam Aru dann zwei neue Partnerinnen. Kira und Tara kamen aus dem Safaripark Hodenhagen (Niedersachsen). Tara. Sie sind neun und zwölf Jahre alt.

Wie es nun bei den Löwen weitergeht, ist noch unklar. „Wir überlegen noch“, sagt Lipp. Möglicherweise muss ein Teil des Trios an einen anderen Zoo abgegeben werden. (eva)

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28.10.2016

wenn schohn Raubkatzen wie Sklaven gehalten werden , warum versucht man es nicht wie wo anders auch es mal mit Jungtieren zu versuchen ?? ich beobachte jetzt schon seit vielen Jahren das die Sterblichkeit der Tiere im augsburger Zoo erheblich Höher ist wie wo anders !!??? warum Wohl ??? es hat begonnen so 2 Jahre nachdem Die Jetzige Super Direcktorin hier her gelobt wurde !!!

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