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12.07.2019

Zukunft der historischen Feste in Augsburg ist weiter unklar

Zuletzt fand im Jahr 2017 das historische Bürgerfest in den Rote-Torwall-Anlagen statt. In diesem Jahr gibt es kein Fest dieser Art in Augsburg.
Bild: Peter Fastl (Archiv)

Gibt es in Augsburg künftig wieder historische Feste? Die Frage ist weiterhin offen. Klar ist, dass die Historischen nicht mehr als Veranstalter auftreten wollen.

Die Zukunft von historischen Festen in Augsburg ist weiter unklar, auch nachdem erste Gespräche zwischen Stadt und der IG Historisches Augsburg, die als Dachverein von historischen Vereinen bisher als Veranstalter auftrat, geführt wurden. Kommende Woche, so Ordnungsreferent Dirk Wurm (SPD), sei ein weiteres Gespräch geplant. Allerdings steht schon fest, dass die IG künftig nicht mehr als Veranstalterin auftreten möchte.

Organisiert die Stadt die Feste in Augsburg?

Grund sind finanzielle Risiken, nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Sicherheits-Anforderungen an Feste. „Unser Ziel als Stadt ist nach wie vor, dass es weiter historische Feste gibt“, so Wurm bei einem Bericht im Ordnungsausschuss des Stadtrats. Allerdings sei absehbar, dass in diesem Fall die Stadt Augsburg als Veranstalterin einspringen müsste. Die in der IG organisierten Vereine und der Stadtmauerverein würden dann in Absprache mit der Stadt wohl eher für die inhaltliche Ausgestaltung zuständig sein. Es seien aber weitere Gespräche notwendig, so Wurm.

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Historisches Bürgerfest 2017
Bild: Michael Hochgemuth

Dieses Jahr ist kein historisches Fest

Die CSU-Fraktion hatte Wurm zuletzt öffentlich indirekt angegriffen und gefordert, die städtische Marketinggesellschaft stärker einzubinden. Zudem sei auch denkbar, die Feste in einem anderen Zyklus abzuhalten als bisher. Einige dieser Punkte, so Wurm, seien Ergebnisse eines zurückliegenden Gesprächs in der Verwaltung, bei dem auch der damalige OB-Referent und städtische Pressesprecher Richard Goerlich anwesend war. Goerlich hat zum Start des Wahlkampfs als Geschäftsführer in die CSU-Fraktion gewechselt. „Jetzt hat er einen Antrag geschrieben, in dem das Ergebnis eines stattgefundenen Gesprächs als Forderungen präsentiert wird“, so Wurm in Richtung CSU.

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Und die Entgegnung eines Lesers: Ein Fußtritt für die historischen Vereine

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