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Augsburg

28.04.2016

Zum Tod von Werner Lorbeer: Sachbetont und redlich

Er war Lehrer, engagierter Hochzoller und Stadtrat. Werner Lorbeer ist im Alter von 67 Jahren gestorben.

Er war Lehrer, engagierter Hochzoller und Stadtrat. Werner Lorbeer ist im Alter von 67 Jahren gestorben.

Schülern des Holbein-Gymnasiums brachte Werner Lorbeer Mathematik und Physik näher. In seinem Stadtteil Hochzoll engagierte sich der promovierte Lehrer unter anderem für die Jugend und in der Bürgerinitiative „Rettet den Hochablass“. Jetzt ist er im Alter von 67 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben.

Als Stadtrat hatte Lorbeer darüber hinaus die gesamte Kommune im Blick: Von 2008 bis 2014 saß er für die Bürgervereinigung Pro Augsburg in dem Gremium und war deren finanzpolitischer Sprecher. Sebastian Berz, Vorsitzender des Vereins, würdigte den Verstorbenen als „ausgesprochenen Demokraten, dem das Gemeinwohl am Herzen lag“.

Lorbeers Wegbegleiter erlebten ihn als einen Mann der leisen Töne, der sein Handeln stets an moralischen Grundsätzen ausrichtete. Er war bekannt für seine klaren Analysen und seine Menschlichkeit. Den begnadeten Lehrer verband man auch in der Stadtratsarbeit mit sachbetontem und redlichem Wirken. Er engagierte sich bei vielen Themen. Die Manzù-Figur hätte sich ihren Platz am Königsplatz nach dem Umbau ohne sein Zutun wohl nicht zurückerobert. Lorbeer setzte sich mit großer Verve auch für die Staats- und Stadtbibliothek, den Naturschutz, das Projekt Wertach vital und den Erhalt der früheren Komödie in der Altstadt ein. Er hinterlässt seine Ehefrau und eine Tochter. (bau, als)

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