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Augsburg

21.11.2017

Zwei alte Villen weichen für 70 neue Wohnungen

Dieses und ein weiteres Haus sollen in der Carron-du-Val-Straße neuen Wohnungen weichen.
Bild: Anne Wall, Archiv

In der Augsburger Carron-du-Val-Straße im Spickel soll gebaut werden, dafür werden zwei heruntergekommene Villen abgerissen. Zuletzt lebten Flüchtlinge in einem der Häuser.

An der Carron-du-Val-Straße im Spickel soll eine Wohnanlage mit rund 70 Wohnungen entstehen. Die drei- bzw. zweistöckigen Häuser (jeweils zuzüglich Penthouse-Stockwerk) sollen auf zwei Grundstücken ganz am Westende der Straße entstehen, auf denen aktuell noch zwei in die Jahre gekommene Villen stehen. Eines der Häuser war vor zwei Jahren in den Schlagzeilen, als die Stadt es anmietete und dort Flüchtlinge unterbrachte. Um Vorbehalte in der Nachbarschaft zu zerstreuen, hielt die Stadt im Viertel damals einen Info-Abend ab.

Dass an dieser Stelle neu gebaut werden könnte, war schon damals ein Thema. Inzwischen haben sich die Pläne konkretisiert. Die Grundstückseigentümer haben ein Konzept entwickeln lassen. Es wird am kommenden Donnerstag im Bauausschuss des Stadtrates vorgestellt. Demnach ist vorgesehen, entlang der Bahnlinie zwei riegelförmige Gebäude zu errichten. Sie sollen als Schallschutz dienen, Aufenthaltsräume werden vorrangig von der Bahnlinie weg eingeplant. Zur Carron-du-Val-Straße hin ist vorgesehen, fünf niedrigere Häuser zu errichten. 45 Wohnungen sollen vermietet werden und im Besitz des Eigentümers bleiben, 28 Stück in den Verkauf gehen. Ob geförderte Wohnungen unter den Mietwohnungen sein werden, ist noch unklar.

Wohnungen in Augsburg: Einige Bäume müssen gefällt werden

In der Carron-du-Val-Straße sind die Grundstücke auf der Bahnseite bereits zum Teil mit Mehrfamilienhäusern bebaut. Die zwei betreffenden Grundstücke sind sensibel, weil sie den Abschluss der Straße zum Siebentischpark hin bilden. Die Höhe der Gebäude solle darauf Rücksicht nehmen, so die Stadt. Allerdings wird ein Teil der Bäume auf den beiden Grundstücken gefällt werden müssen. Nach der derzeitigen Planung würden aber fast alle hochwertigen Bäume stehen bleiben können, so die Bewertung eines Landschaftsarchitekten.

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