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Gastronomie

01.02.2020

Zwei neue Restaurants und ein griechischer Laden in Augsburg

Ping Xiang hat in der Schießgrabenstraße ein Lokal eröffnet.
Bild: Silvio Wyszengrad

Plus Zwei Lokale haben in Augsburg neu eröffnet und bieten ihren Gästen orientalische und chinesische Küche. Ein griechischer Laden lädt zum Probieren ein.

China teilt sich kulinarisch in die vier Himmelsrichtungen auf – jede Region kocht ein wenig anders. Ping Xiang kommt aus Sichuan, einer westlichen Provinz in China, und hat vor wenigen Wochen in der Schießgrabenstraße 4 ihr eigenes Restaurant eröffnet, das sich ganz dieser west-chinesischen Kochart verschrieben hat.

Das bedeutet für die Speisekarte eine Auswahl von Gerichten, die auch sehr scharf sein können, denn dafür ist die sichuanische Küche bekannt. „Natürlich gibt es für jeden etwas. Deshalb haben wir die Speisen mit null bis vier Chili-Schoten gekennzeichnet“, erklärt die 46-jährige Besitzerin. Sie selbst ist keine Köchin, aber mit Leidenschaft dabei. Neben ihrer Arbeit im Restaurant ist sie Mutter und beschäftigt sich auch als Fotografin. Aber das Essen rückt nicht nur vor ihrer Kamera in den Fokus, auch in der Küche müsse das Essen immer qualitativ hochwertig sein, so die Gastwirtin.

Gastronomie: Das Huan bietet sichuanische Küche in Augsburg

Deshalb ist die Mittags- und Tageskarte übersichtlich gehalten. „Wir ändern ungefähr einmal im Monat unsere Tageskarte, und Kunden, die mehr Auswahl möchten, können online aus einer großen Karte vorbestellen“, sagt Xiang. So können sie und ihr Koch immer genau planen, was sie einkaufen und müssen am Ende nichts wegwerfen. Das Angebot ist dennoch vielfältig: Das Lokal bietet verschiedene Fleischgerichte, vegetarische und vegane Speisen. Empfehlen könne die Inhaberin viele ihrer Gerichte, aber wer gerne mal etwas klassisch Sichuanisches ausprobieren möchte und scharfes Essen verträgt, sollte im Huan das Seidentofu mit Sezuan-Sojabohnen-Soße probieren, rät sie.

Umgezogen: Falafelladen ist jetzt in der Fuggerstraße

Ahmad Alhaj, 28, ist mit seinem Falafelladen in die Fuggerstraße 14 gezogen. Aus der alten Location in der Frauentorstraße sind ihm viele Kunden treu geblieben. Er hat aber auch bereits neue Kunden gewonnen. „Die positiven Rückmeldungen freuen uns“, sagt Alhaj. Er und sein Mitarbeiter Abdul Abdil bereiten täglich alle Zutaten frisch zu. Das ist seine Devise, die auch ein Schriftzug an der Speisetafel belegt. Dort steht: „100-prozentig frisch“.

Ahmad Alhaj serviert in seinem Lokal Falafel.
Bild: Silvio Wyszengrad

Angeboten werden bei „Syriana Falafel“ Teller mit Falafeln, Shawarma, Halloumi, gegrilltem Gemüse, Rindfleisch oder einer Mischung von allem. Außerdem gibt es mit ähnlichen Füllungen auch Sandwiches und Burger. Besonders stolz ist Alhaj auf die Nachspeisen. Insgesamt fünf verschiedene arabische Süßigkeiten bereitet der Geschäftsführer selbst zu.

Dieser griechische Laden ist neu in Augsburg

In der Pfladergasse 20 in der Altstadt befand sich zuletzt das Geschäft Meraky, das den Kunden griechische Produkte bot. Den kleinen Laden, in dem unter anderem Wein, Olivenöl und Nüsse angeboten werden, gibt es immer noch. Er ist aber zwei Nummern weiter gezogen. In der Pfladergasse 20 hat stattdessen ein neues griechisches Geschäft eröffnet: Sesula. „Meine Mutter hat mir erzählt, dass ihr Laden frei wird. Daraufhin sind mein Freund und ich von Thessaloniki nach Augsburg gekommen“, erzählt Andromachi Giosa, 28. Seit Kurzem bietet sie gemeinsam mit George Karagiannidis in dem kleinen Geschäft Kaffee, Tee, Nüsse, selbst geröstete Nüsse, getrocknete Früchte und Snacks an.

Andromachi Giosa bietet unter anderem Nüsse an.
Bild: Silvio Wyszengrad

Daneben gibt es griechisches Gebäck, Bougatsa genannt, das entweder süß oder herzhaft mit etwa Feta, Hühnchen oder Hackfleisch gefüllt sein kann. Alle Produkte stammen aus Griechenland. „Der Kaffee wird in Griechenland geröstet. Dort gibt es viele solcher kleinen Geschäfte“, sagt sie. Espresso, Cappuccino und Co. können bei ihr im Laden getrunken oder mitgenommen werden. „Natürlich gibt es hier auch einen Café Frappé. Der wird in Griechenland nicht nur im Sommer getrunken“, erzählt Andromachi Giosa.

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