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Augsburg

22.03.2019

Zwei neue Wohnanlagen im Oberhauser Zentrum

Aus insgesamt drei Gebäuden besteht die neue Wohnanlage auf dem Gelände des einstigen Pfarrzentrums Haus Emmaus. Im Juni sollen die unterschiedlich großen Wohnungen bezogen werden.
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Aus insgesamt drei Gebäuden besteht die neue Wohnanlage auf dem Gelände des einstigen Pfarrzentrums Haus Emmaus. Im Juni sollen die unterschiedlich großen Wohnungen bezogen werden.
Bild: Annette Zoepf

Während ein Bauprojekt des Ulrichswerks praktisch fertig ist, startet die Wohnbaugruppe. Für zehn Millionen Euro sollen 35 geförderte Wohnungen entstehen.

In etwas mehr als zwei Jahren wird auf dem Gelände des Abfallwirtschafts- und Reinigungsbetriebs an der Nordfriedhofstraße eine Wohnanlage mit 35 geförderten Wohnungen entstehen. Die Wohnbaugruppe will mit dem 10,4 Millionen Euro teuren Projekt im Herbst beginnen, wie sie mitteilte. In nächster Zeit soll das bestehende Gebäude abgerissen werden, nachdem zehn Bäume gefällt wurden.

Wie Geschäftsführer Mark Dominik Hoppe versichert, werden die Bäume ersetzt. Acht sollen am alten Standort wieder angepflanzt werden. Drei weitere will die Wohnbaugruppe an der Nordfriedhofstraße pflanzen; sie soll direkt am Grundstück der neuen Wohnanlage alleeartig umgestaltet werden.

Wohnbaugruppe rechnet mit Bezug im Jahr 2021

Die Wohnanlage selbst in Nachbarschaft zum Park und der Werner-Egk-Schule (die künftig Grundschule Augsburg Oberhausen Mitte heißen soll) wird ein vierstöckiger Bau mit Putzfassade sein. Es werden Ein- bis Vierzimmerwohnungen entstehen. Die Wohnfläche beträgt laut Wohnbaugruppe insgesamt 2321 Quadratmeter. Bezugsfertig sollen die Wohnungen nach einer Bauzeit von etwa eineinhalb Jahren im zweiten Quartal 2021 sein.

Eine Besonderheit werden drei Wohnungen sein, die für Alleinerziehende mit einem oder zwei Kindern gedacht sind. Diese Wohnungen werden eine Fläche von 65 Quadratmetern haben und damit etwas größer sein als übliche Zweizimmerwohnungen mit 55 Quadratmetern sein. Eine weitere Wohnung wird rollstuhlgerecht sein.

Wohnungen mit Förderprogramm modernisiert

„Geförderte Wohnungen“ bedeutet, dass je nach Einkommen des Mieters die Miete staatlich in bestimmter Höhe bezuschusst sein wird. Die Wohnungen sind daher auch für Menschen mit nicht so hohem Gehalt erschwinglich. In Oberhausen bewirtschaftet die Wohnbaugruppe derzeit insgesamt knapp 1800 Wohnungen. Der Bestand wurde nach eigenen Angaben im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ in den 1990er- und 2000er-Jahren umfassend modernisiert. Bereits 2017 wurde in der Donauwörther Straße eine Wohnanlage mit 42 Wohnungen fertiggestellt.

Kurz vor dem Bezug Anfang Juni steht eine weitere Wohnanlage in unmittelbarer Nähe, die wie das Projekt der Wohnbaugruppe vom Architekturbüro Rumstadt geplant wird. Nach dem Abriss des unwirtschaftlich gewordenen Pfarrzentrums Haus Emmaus begann das St. Ulrichswerk 2017 mit dem Bau von drei dreigeschossigen Gebäuden, die sich u-förmig auf dem Grundstück gruppieren.

33 Wohnungen des St. Ulrichswerks

Entstanden sind insgesamt 33 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern, die ebenfalls der einkommensorientierten Förderung unterliegen. Nach Angaben des Bauherrn zahlen die künftigen Mieter je nach Zuschusshöhe für den Quadratmeter zwischen 5,80 und 7,80 Euro. Die Vermietung laufe gerade an, Vormerkungen seien reichlich vorhanden.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurden im Erdgeschoss eines Bestandsgebäudes, das direkt an das Pfarrheim angrenzte, zehn neue Kleinwohnungen geschaffen. Die darüberliegenden, größeren Einheiten werden im bewohnten Zustand saniert.

Lesen Sie dazu auch: Wohnbaugruppe errichtet 800 neue Wohnungen

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