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29.06.2009

Zwischen Pop und Posaune

1295 begeisterte Blasmusik-Nachwuchstalente trafen sich am Samstag in Augsburg, um beim 16. überregionalen Jugendblasorchesterwettbewerb des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) die besten ihres Faches in fünf Leistungsstufen zu küren.

Seit sieben Jahren spielt Julian Euphonium, eine Art kleinere Tuba. Er liebt die Musik, ist mit seinen 15 Jahren bayerischer Meister auf dem Euphonium und spielt sogar ein Zweitinstrument, die Posaune. "Gemeinschaft und Zusammenhalt werden in unserem Orchester großgeschrieben", sagt er und erklärt, weshalb er das Musizieren so schätzt. Diesen Satz hört man oft von den jungen Musikern im Alter von zehn bis 25 Jahren. Auch Angela Ehinger, Vorsitzende des gastgebenden 15. ASM-Bezirkes (nördlicher Landkreis sowie Stadt Augsburg) bestätigt das.

Auch Lena, Anna und Josua fühlen sich vor dem Hintergrund der Gemeinschaft in ihrem Hobby bestärkt, erkennen aber durchaus weitere Vorteile des Musizierens.

Zulauf zur Blasmusik gibt es auch in der Stadt

Zwischen Pop und Posaune

"Man kann nach den Proben richtig stolz auf sich sein, etwas Neues gelernt zu haben", sagt Josua und nickt mit dem Kopf, als seine Orchesterkollegin Anna anführt, dass durch das Spielen eines Instrumentes der schulische Musikunterricht erheblich vereinfacht werde. Zehn und zwölf Jahre sind die drei begeisterten Jungmusiker alt, die trotz Querflöte und Pauke Ambitionen zu Popmusik und Charts zeigen.

Blasmusikknirpse wie sie sorgen für regen Zulauf bei Kapellen und Orchestern dieses Genres. Nachwuchssorgen habe man nicht, so Ehinger. Der typische Blasmusikspieler sei nicht, wie oftmals vermutet, nur auf dem Land zu finden, sondern gerade auch in der Stadt. In einer Stadt wie Augsburg. Denn "in Augsburg ist Potenzial vorhanden", weiß sie. Allein am Jakob-Fugger-Gymnasium gebe es 60 Schüler, die ein Blasinstrument spielten, "es muss der Stadt nur gelingen, diese Talente zu erkennen und zu fördern", so Ehinger.

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