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12.04.2017

Zwischen den Zeiten

Die Johannespassion von Homilius

Ähnlich der heutigen Zeit ist die Johannespassion Gottfried August Homilius’ (1714–1785) von Umbrüchen geprägt. Einerseits klingt sie nach Barock, andererseits kündigen sich leichtere, frühklassische Zeiten an. Vielleicht spiegelt sich in dem Werk auch nur der Dresdner Barock. Homilius war Kreuzkantor und Musikdirektor der drei Dresdner Hauptkirchen. Für den Interpreten stellt sich die Frage, ob er das Werk barock oder frühklassisch spielt. Dirigent Stefan Wolitz entschied sich für beides, entsprechend der Musik. Am Palmsonntag leitete er die Aufführung der Johannespassion in der evangelischen Ulrichskirche mit dem schwäbischen Oratorienchor, den Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters und renommierten jungen Solisten.

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