In der Hans-Böckler-Straße in Augsburg, wo es beim Plakatieren am vorvergangenen Wochenende zu einer Auseinandersetzung zwischen V-Partei³ und AfD gekommen war, sind inzwischen etliche AfD-Plakate von Unbekannten heruntergerissen worden. AfD-Vorsitzender Andreas Jurca verwies in einer Presseerklärung auf eine Auswertung des bayerischen Innenministeriums, die bei Plakaten der in Teilen als rechtsextrem eingestuften Partei regelmäßig am meisten Fälle von Sachbeschädigung bayernweit feststellte. In den ersten drei Quartalen 2025 habe es mit mehr als 300 Fällen zulasten der AfD mehr Sachbeschädigungen als bei anderen Parteien gegeben. „Diese Zahlen sprechen eine klare Sprache: Wer uns öffentlich als Aggressor darstellt, verdreht die Realität. Die AfD ist nicht Täter, sondern seit Jahren Hauptopfer politisch motivierter Angriffe im Wahlkampf“, so Jurca.
Bei dem Zusammenstoß zwischen AfD-Kandidat Erich Schreiber und V-Partei³-Stadtrat Roland Wegner war es mit Remplern auch körperlich geworden. Die Polizei sieht darin aber keine Körperverletzung, sondern ermittelt wegen Beleidigung. Wegner hatte zunächst Schreiber angezeigt, dieser reagierte mit einer Gegenanzeige. (skro)
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