Am Krankenbett zuhören, Gefangenenbesuche machen – auch muslimische Familien können nicht alles auffangen und brauchen bisweilen Unterstützung von außen. Um ihnen zur Seite stehen zu können, gründete sich vor 15 Jahren das Projekt Muslimische Seelsorge Augsburg (Musa). Das Institut für transkulturelle Verständigung (ITV) als Projektträgerin sowie Partnerin von Stadt und Innenministerium bildet seither muslimische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus. Kurs-Dozenten sind neben theologisch gebildeten Muslimen auch Ärztinnen sowie Profis der kirchlichen Seelsorge-Institutionen. Doch jetzt gerät die ehrenamtliche Leiterin und Initiatorin des Projekts wegen Antisemitismus auf ihrem Social-Media-Profil in die Kritik.
Augsburg
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