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Antisemitismus-Verdacht gegen Leiterin eines Augsburger Seelsorge-Projekts für Muslime

Augsburg

Leiterin eines Seelsorge-Projekts für Augsburger Muslime gerät unter Antisemitismus-Verdacht

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    Das Projekt Musa unterstützt in Augsburg Muslime, die seelischen Beistand brauchen. Jetzt ist die Leiterin des Projekts in die Kritik geraten: Sie hat einen israelfeindlichen Post in Sozialen Netzwerken unterstützt.
    Das Projekt Musa unterstützt in Augsburg Muslime, die seelischen Beistand brauchen. Jetzt ist die Leiterin des Projekts in die Kritik geraten: Sie hat einen israelfeindlichen Post in Sozialen Netzwerken unterstützt. Foto: Christoph Kölle (Symbolfoto)

    Am Krankenbett zuhören, Gefangenenbesuche machen – auch muslimische Familien können nicht alles auffangen und brauchen bisweilen Unterstützung von außen. Um ihnen zur Seite stehen zu können, gründete sich vor 15 Jahren das Projekt Muslimische Seelsorge Augsburg (Musa). Das Institut für transkulturelle Verständigung (ITV) als Projektträgerin sowie Partnerin von Stadt und Innenministerium bildet seither muslimische Seelsorgerinnen und Seelsorger aus. Kurs-Dozenten sind neben theologisch gebildeten Muslimen auch Ärztinnen sowie Profis der kirchlichen Seelsorge-Institutionen. Doch jetzt gerät die ehrenamtliche Leiterin und Initiatorin des Projekts wegen Antisemitismus auf ihrem Social-Media-Profil in die Kritik.

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