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  3. Augsburg: Antisemitismus steigt an: Juden in Augsburg besorgt

Augsburg
07.11.2023

Antisemitismus steigt an: Juden in Augsburg besorgt

Rund 300 Personen kamen zu der Solidaritätskundgebung für Israel unter dem Motto "Friedensstadt gegen Hass, Terror und Antisemitismus", zu der das "Bündnis für Menschenwürde" aufgerufen hatte. Jüdische Bürger stellen einen wachsenden Antisemitismus fest - auch in Augsburg.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Jüdinnen und Juden in Augsburg berichten von wachsendem Antisemitismus. Die Israelitische Kultusgemeinde vermisst eine Stellungnahme von Moscheevereinen.

Der Krieg in Nahost beschäftigt die Augsburger Bürger. Durch Solidaritätskundgebungen, Demonstrationen, aber auch die Vorfälle um die Israel-Flagge vor dem Rathaus, die zweimal heruntergerissen wurde, ist der Konflikt spürbar näher gekommen. Jüdinnen und Juden in Augsburg stellen einen Anstieg von antisemitischen Vorfällen fest - nicht erst seit dem 7. Oktober, dem Tag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Die Stadt Augsburg bemühe sich darum, auf allen Ebenen ihre Verpflichtung als Friedensstadt wahrzunehmen, so Martina Wild (Grüne), Referentin für Bildung und Migration. Gleichwohl stellte die Stadt fest, dass der Antisemitismus in der Gesamtgesellschaft zunehme – "im rechten Spektrum, im linken Spektrum wie auch in islamischen Kreisen".

Zehn Jahre hat eine Augsburgerin in Israel gelebt - der Liebe wegen. 2022 ist sie mit ihrem Mann und den beiden kleinen Kindern zurück nach Augsburg gezogen. Persönlich sei sie noch nie antisemitisch angegriffen worden, aber im Alltag spüre sie eine wachsende antisemitische Stimmung. Etwa das Herunterreißen der israelischen Flagge am Rathausplatz und der Versuch, sie anzuzünden, sei für sie wie "ein Schlag ins Gesicht" gewesen. Das habe sie traurig gemacht, genauso wie Kommentare voller "Hass und Missgunst", die sie in den sozialen Netzwerken liest. Das habe dazu geführt, dass sie mit ihren Kindern, die zweisprachig aufwachsen, in der Öffentlichkeit nur noch Deutsch und nicht Hebräisch spreche. Auch ihr Mann ist lieber vorsichtig. Als er in einem Augsburger Barbershop gefragt wird, woher er stamme, sagt er aus Rumänien und nicht aus Israel. 

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

06.11.2023

Man kann sich als Deutscher nur für die fehlende Solidarität mit den Juden im Land schämen. Wenn CSD Demo angesagt ist, gehen 500.000 Menschen feiern. Für eine Solidaritätsbekundung, nach einem Massaker, gerade mal 10.000. Man ist sprachlos, angesichts der islamistischen Demos gegen Israel.

06.11.2023

Nicola L. Sie sollten sich schämen für so manche Ihrer Aussagen, z. B. zu Halema : "Gegen Halemba wird wegen des "Verdachts der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen" ermittelt. Nachdem sich die Ermittlungsbehörden zunächst tagelang mit Details dazu zurückgehalten hatten, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg konkrete Vorwürfe mit. Demnach wurde bei einer Razzia bei der Burschenschaft Teutonia Prag zu Würzburg Mitte September unter anderem ein Gästebuch beschlagnahmt, in dem ein Eintrag mit dem Ausspruch "Sieg Heil" mit dem Namenszug Halembas unterzeichnet worden sei. In seinem Zimmer sei zudem "an prominenter Stelle" der Ausdruck eines SS-Befehls des SS-Reichsführers Heinrich Himmler aus dem Jahr 1939 gefunden worden."
Wie oft haben Sie den 22jährigen schon verteidigt?
Die Stadt Augsburg versuch alles um zu verhindern, dass sich Judenhass nicht weiter ausbreitet, und ich selbst dulde in meinem Umfeld keine antisemitische Äußerungen, bzw. die gibt es dort gar nicht, bis jetzt jedenfalls nicht, für mehr kann ich nicht sorgen.
Sie können den Menschen nun mal nicht vorschreiben, zu welchen Demos diese gehen und zu welchen nicht.

06.11.2023

@Gisela B.: Ich weiß nicht, was der Fall Halemba hiermit zu tun hat. Die linke Szene in Deutschland sollte sich was schämen, islamistischen Demokratiefeinden die Stange zu halten. Das ist keinen Deut besser, als die antidemokratischen Kräfte innerhalb der AfD zu unterstützen.

06.11.2023

Frau B. Sie können sich gerne weiter an den vermeintlichen Verfehlungen eines 22 Jährigen ergötzen. Bis zu seiner Verurteilung gilt auch dort die Unschuldsvermutung. Oder ist ein rechtsstaatliches Verfahren für Sie schon zu viel verlangt?

Vielleicht nehmen Sie aber auch endlich die Realitäten zur Kenntnis. Ein Islamisten Mob zieht durch deutsche Städte und möchte Juden vernichten. Wenn Sie denken sich mit Antisemiten solidarisieren zu müssen, sollten eher Sie sich schämen.

06.11.2023

Frau Nikola L.,
auf eine kleine Anfrage im Bundestag gab die
Regierung bekannt, dass es im dritten Quartal 2023
540 polizeiliche Ermittlungen wegen antisemitischer
Vorfälle gab.
Davon kamen 450 aus der rechten Szene.
Frau Gisela B. hat Recht.
Leider sind Sie, Frau Nicola, auf dem rechten
Auge blind.

06.11.2023

Definieren Sie "rechten Szene". Antisemitische Straftaten werden generell als rechtsextreme Straftat vermerkt. Das wissen Sie aber und warum lenken Sie von den antisemitischen Demos in Berlin und Essen ab?

https://www.zeit.de/news/2023-11/06/hamas-und-hisbollah-in-berlin-mehr-als-die-haelfte-deutsche

06.11.2023

Sie können sich gerne schämen - ich mich nicht. Die Erbsünde ist eine religiöse Frage, wenn überhaupt, und keine tagespolitische, moraltriefende Frage.

06.11.2023

Frau Nicola L.,
man braucht nur Ihre Kommentare zu lesen
und man hat eine Definition.
Dass Sie die Burschenschaft von Herrn
Halema gegen den Vorwurf, rechtsextrem
zu sein, verteidigen, sagt doch alles.
Wollen Sie uns Leser für dumm verkaufen.
Auch die Islamismus Expertin, welche von
der AZ letztens befragt wurde erklärte,
dass 90% der der Straftaten gegen jüdische
Mitbewohner aus dem rechtsextremen
Spektrum stammen.

07.11.2023

@Wolfgang S.: "Auch die Islamismus Expertin, welche von der AZ letztens befragt wurde erklärte, dass 90% der der Straftaten gegen jüdische Mitbewohner aus dem rechtsextremen Spektrum stammen."

Wenn man den Erhebungszeitraum lange genug zurückreichen lässt, mögen die 90% vielleicht stimmen. Wir leben aber im hier und jetzt. Und da wir der muslimische (und linke) Antisemitismus mit Sicherheit eine größere Rolle einnehmen. Oder passieren in Deutschland die zahlreichen antisemitischen Vorfälle in letzter Zeit rein zufällig kurz nach dem Einschreiten der israelischen Armee im Gazastreifen? Alles nur rechte Trittbrettfahrer? Ich bitte Sie, wie kann man sich so der Realität verweigern.

Dummerweise erhebt das statistische Bundesamt Daten hierzu noch nicht in Echtzeit. Aber hoffentlich in ein paar Monaten werden es die Zahlen untermauern. Die Frage ist, haben wir bzw. unsere jüdischen MItbürger so viel Zeit, oder ergreift man nicht besser jetzt schon Gegenmaßnahmen gegen das Offensichtliche. Am einfachsten wäre es doch, man befragt die Juden selbst, wovon sie sich aktuell in Deutschland am meisten bedroht fühlen. Sie werden uns schon sagen, welche Schutz- und Gegenmaßnahmen sie sich wünschen.

07.11.2023

"Wollen Sie uns Leser für dumm verkaufen" Wenn Sie nicht lesen können.

"Von den etwa 120 Hamas-Anhängern haben 65 Prozent nur die deutsche und 10 Prozent zwei Staatsangehörigkeiten."
https://www.zeit.de/news/2023-11/06/hamas-und-hisbollah-in-berlin-mehr-als-die-haelfte-deutsche

Wie werden deren Straftaten wohl gezählt? Als islamistisch? Natürlich nicht.

"man braucht nur Ihre Kommentare zu lesen" das kann ich nur zurückgeben. Sie verwechseln Rechtsstaatlichkeit und Rechtsextremismus. Warum wohl?

06.11.2023

Radikalreligiöse schnellstens ausweisen. Deutschen Pass nur auf Widerruf geben. Dass man sich in Deutschland auch noch an Radikalreligiösen aus dem Ausland abarbeitet, ist Zeit, Geld und Energieverschwendung, außerdem ein Sicherheitsrisiko. Und dass Terror-Anschlagsvorbereitungen durch befreundete Dienste, also keine deutschen Dienste, aufgeklärt wurden, ist ein Skandal. Wer mit Gottes-Wahn im Kopf nach Europa kommt, hier ein Armutskalifat errichten will, sollte schnellstens ausgewiesen werden. Demokratie muss wehrhaft bleiben. In fast allen Kalifaten, außer man hat Öl und Gas und damit Geld aus den Industrieländern, herrscht kommunitaristische Armutsverwaltung durch die Gemeinschaft der Gläubigen, genannt Umma und deren Predigern.