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Augsburg
16.05.2022

Etwa 200 Menschen sind bei der Pro-Russland-Demo durch die Innenstadt dabei

In Augsburg findet am Montagabend eine prorussische Demonstration statt.
Foto: Silvio Wyszengrad

Die Augsburger Innenstadt wird am Montag Schauplatz einer prorussischen Kundgebung. Am Königsplatz trifft sie auf eine Gegen-Demo, eine direkte Konfrontation bleibt aus.

Rund 200 Menschen, und damit genau so viele wie vorab angemeldet, haben am Montagabend an einem prorussischen Demonstrationszug durch die Augsburger Innenstadt teilgenommen. Dies teilte das Polizeipräsidium Schwaben-Nord auf Anfrage mit. Demnach sei die Kundgebung, die um 18 Uhr am Königsplatz startete und deren Strecke über Fuggerstraße, Grottenau, Ludwig-, Karl-, Karolinen-, Maximilian- und Bgm.-Fischer-Straße führte, insgesamt friedlich abgelaufen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

10.05.2022

Herr Michael G. schreibt :

"...Die ukrainisch nationalistische Gegendemonstration mit den ganzen Flaggen hingegen..."

Ich kann beim besten Willen keinen ukarinischen "Nationalismus" erkennen .
Weder grundsätzlich in der Ukraine noch bei der Demonstration !

Die Behauptung "nationalistisch" wird von Moskau, vor der russischen Regierung seit 2014 gestreut , um den eigenen Expansionsgelüsten einen anderen Anstrich zu geben .

Den Höhepunkt erreichte ja kürzlich Lawrow, der vollkommen jenseits von Hut und Böse behauptete , "Juden können selbstverständlich auch Nazis sein, Hitler selbst hätte ja einen judischen Hintergrund gehabt". Damit wollte er begründen , daß der demokratisch gewählte Präsident der Ukraine "ein Nazi" sei


Das russische Narrativ wechselt beständig zwischen verschiedenen Märchen hin und her :

Einmal ist es

- die angebliche "NATO-Umzingelung" ,
- dann wäre ein in den "Volkrepubliken" begangener "Völkermord" an russischstämmigen Ukrainernder Invasiongrund,
- zwischdrin hieß es , "die Ukraine wolle Atomwaffen bauen und haben" ( das war so Dezember 2021) ,
- dann wieder sollten "die Ukrainer von den Drogensüchtigen und Nazis in Kiew befreit werden" - am Sonntag wurde behauptet , die USA wollte von der Ukraine aus Rußland angreifen
- am 09.05. war es dann doch wieder die "Entnazifizierung" , diesmal übrigens sogar bezogen auf ganz Europa

....


Offensichtlich wollen es auch in Deutschland die "Freunde Moskaus" einfach nicht verstehen :

Die Ukraine ist seit Dezember 1991 (!) ein freies , souveränes,demokratisches , europäisches Land und das möchten die Menschen dort auch weiterhin bleiben !
Die Ukrainer möchten nicht (!) Teil Rußlands werden !


Nicht die Ukraine hat Rußland angegriffen - Rußland hat am 24. Februar die in Frieden ,Freiheit , Demokratie lebenden Ukrainer angegriffen !!


Weiter schreibt Herr G. :

"...Denn auch die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern teilten das selbe Schicksal und pflegten übrigens bis 2014 selbige Tradition...."

Das Alles ändert nicht daran , daß die Ukraine seit dem Jahr 2014 von Rußland mit einem Krieg überzogen wird , dessen alleiniges Ziel die Auslöschung der Ukraine als Staat und Volk ist !

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10.05.2022

In Deutschland ist Schwachsinn in Bezug auf Meinungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit und auf vieles andere erlaubt. Da fallen mir ganz andere als eine Pro-Russland-Demonstration ein.

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10.05.2022

Zur Anmerkung von Herrn Michael G, dass diese Kundgebung schon seit Jahren hier in Augsburg stationär abgehalten wurde.

Es ist kein Verbrechen an die sowjetischen Kriegstoten zu erinnern. Das hätte keiner den rund 200 Beteiligten unterstellt. Aber wenn hier schon darauf hingewiesen wird, dass dies seit Jahrzehnten auf dem Rathausplatz als stationäre Kundgebung stattfindet, muss ich mich schon fragen warum es dieses Jahr auf einmal ein Demonstrationszug durch die Innenstadt gibt?

Wenn man hier schon auf "So haben wir das doch schon immer gemacht!" verweist, dann sollte man es auch so WIE IMMER machen und nicht auf einmal ne Demo machen! Also, alleine dadurch zeigt man schon den Provokationswillen der Veranstalter. mMn hätte ich gerade von dieser Veranstaltung, mehr Feingefühl und Anstand erwartet. Statt hier nämlich die Chance zu nutzen sich wirklich positiv in der Presse zu präsentieren, hat man das Gegenteil erreicht.

Zur Behauptung: Hier in Deutschland interessiert sich keiner für gefallene sowjetische Soldaten im 2. WK!
Das stimmt ganz und garnicht! Es wird jährlich aller Kriegstoten gedacht, da gibt es keine Ausnahmen. Ich verweise z.B. gerne auf Frau Merkels Kommentar in Bezug auf den Überfall auf Russland und der unzähligen Toten. Es muss keiner Angst haben, dass wir Deutschen jemals die Greultaten der Wehrmacht vergessen werden. Denn wie es Frau Merkel so trefflich ausgedrückt hat, ist der Überfall am 22. Juni 1944 auf Russland ein "Anlass für Scham" für Deutschland! Und genauso sehe ich den Überfall Russlands am 24. Februar 2022 auf die Ukraine als "Anlass für Scham" (in diesem Fall für alle Russen)!

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10.05.2022

Nur eine kleine Korrektur: Es gabr keinen Überfall der Wehrmacht auf Russland, sondern auf die Sowjetunion. Es waren v.a. Belarus und die Ukraine, die verheert wurden und die Opfer zu beklagen hatten, weniger Russland! Man muss der Vereinnahmung der Geschichte durch die russische Führung die Tatsachen entgegenhalten.

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10.05.2022

Ich habe da einen Tippfehler bemerkt, es war natürlich der 22.06.1941 nicht 1944!

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10.05.2022

In einer Demokratie ist eine solche Demonstration völlig legitim. Vielleicht erklärt, zum Beispiel mir, mal jemand, was das „unsterbliche Regiment Augsburg“ sein soll. Einen kämpfenden Verband innerhalb der Roten Armee, der bis 1945 diesen Namen getragen hätte, habe ich nirgends gefunden.

Und absolut unbestritten ist die Tatsache, dass es die Rote Armee war, die der faschistischen Wehrmacht militärisch das Rückgrat gebrochen hat. Die Verluste der Armee und der Zivilbevölkerung waren enorm. Dass sich Familienangehörige an diese Opfer erinnern, ist zu respektieren. Den am Ende waren es die Soldaten in vorderster Front, und gequälte Zivilisten, die den Blutzoll zu entrichten hatten, und nicht Stalin und seine Bande.
Nur ist es 77 Jahre nach den Ereignissen auch legitim, zu hinterfragen, ob die Erzählung der sowjetischen Propaganda zum heroischen Sieg über den Hitlerfaschismus so stehen bleiben kann.
Natürlich ist die deutsche Prägung des Faschismus am Ende unter den Schlägen der Roten Armee untergegangen. Aber war es Stalins eigentliches Ziel, den Nationalsozialismus zu besiegen? Wurde das millionenfache Opfer sowjetischer Menschen für einen profanen Eroberungskrieg missbraucht? In der Theorie träumten die russischen Kommunisten schon unter Lenin, und Stalin war dessen gelehriger Schüler, von der gewaltsamen Verbreitung ihrer Ideologie. Hier gab Hitler Stalin die Gelegenheit, genau das umzusetzen. Und die Nachkriegsgeschichte stützt diese Erzählung. Polen, Ungarn oder die Tschechoslowakei mussten ja nicht von einer Nationalsozialistischen Gesellschaft, sehr wohl von einer Besatzungsmacht befreit werden. Trotzdem wurden sie in das sowjetische Imperium eingegliedert. War nicht das das Ziel Stalins? Sind Millionen sowjetische Menschen in erster Linie für den Traum Stalins von der Weltrevolution gestorben?
Stalin hatte mit Hitlers Gesellschaftsordnung keine Probleme. So lies er es zu, dass die rote Armee durch ihre Scherenfernglässer zusah, wie die Wehrmacht den Warschauer Aufstand niederschlug. Da übernahmen die Deutschen Stalins Werk der Vernichtung der polnischen Intellektuellen und bürgerlichen Demokraten. Und nach dem Krieg wurden die KZ auf deutschen Boden einfach von den Sowjets weiter betrieben. Auch die Vertreibung von Millionen Menschen, nur auf Grund ihrer Nationalität, insbesondere Deutsche im deutschen Osten und Polen in Weißrussland, ist Ergebnis des Blutzoll, den sowjetischen Menschen erbracht haben.

Das unfassbare Opfer dieser Menschen wurde missbraucht. Auch das könnte man auf so einer Veranstaltung mal thematisieren. Und da überschneiden sich dann deutsches und sowjetisches Gedenken. Den auch Millionen Deutsche wurden missbraucht und deren Leben für eine Machtphantasie vernichtet.

Für beide Seiten gilt wohl noch immer Hannes Waders Lied: „ Ja auch dich haben sie schon genauso belogen, so wie sie es mit uns
Heute immer noch tun.“

Befreit man aber die Erzählung des 2.Weltkrieges von all ihren propagandistischen Überbau, dann dürften da keine Panzer über Moskaus roten Platz donnern, sondern einfach nur ein großer Strom an Menschen still defilieren, und die Putins dieser Welt müssten vor diesen stillen Menschen das Knie beugen. Doch von dieser Selbsterkenntnis ist das heutige Russland Lichtjahre entfernt. Putins Parade gleicht eher Hitlers „Gedenktag für die Bewegung“.

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09.05.2022

Ich war auf der ukrainischen Gegenveranstaltung. Jeden Tag aufs Neue bin ich beeindruckt und gerührt ob der Standhaftigkeit, der Entschlossenheit und der Würde des ukrainischen Volkes. Und jeden Tag aufs Neue bin ich fassungslos darüber, dass der Herrscher eines Riesenreiches, das selbst so viel mitgemacht hat, sich dazu herablässt, gezielt Zivilisten töten zu lassen.

Wir sollten uns weniger von ewiggestrigen russischen Fahnenschwenkern und Geschichtsklitterern provozieren lassen. Vielmehr sollte unsere auch finanzielle Unterstützung den Opfern des putinschen Krieges nach Kräften andauern.

Ich bin auch nach wie vor sehr angetan von der Koordinierungsleistung und Transparenz seitens der Stadtverwaltung in diesem Fall. U. a. Spendenlinks stehen jedenfalls auf der Homepage. Ehre der Ukraine!

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09.05.2022

Volle Zustimmung!

Raimund Kamm

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10.05.2022

Da jetzt häufiger Phrasen wie „Slawa Ukrajini“ oder „Slava Ukrajini“ bzw. ins Deutsche übersetzt „Ruhm der Ukraine“ oder „Ehre der Ukraine“ zu lesen sind folgender Hinweis:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob alle, die dies schreiben oder uneingeschränkt zustimmen, die dunkle Vergangenheit dieser Phrase kennen. Ich empfehle deshalb die Lektüre des MDR-Artikels hierzu unter https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/ostblogger/ukraine-ruhm-grussformel-100.html.
(Darin heißt es u. a.

"Der Ursprung des Spruches ist die Kopie einer bekannten nationalsozialistischen Begrüßung, die ich nicht wiederholen will", betonte etwa Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

"Diese Worte haben eine sakrale Bedeutung, so müssten sich alle Verteidiger und Unabhängigkeitskämpfer der Ukraine begrüßen", pflichtete Innenminister Wadym Trojam bei. Der war interessanterweise bis 2014 Mitglied der neonazistischen Gruppierung "Patriot Ukrajiny".

„Besonders assoziiert wird die Formel, besonders in der Variante mit der "Helden"-Antwort, aber mit der "Organisation Ukrainischer Nationalisten", kurz OUN um Stepan Bandera.“)

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09.05.2022

Das war ein Gedenkmarsch zum Jahrestag am 9. Mai, bei dem es NICHT um Krieg und Politik geht.
Dort wurden gefallene gezeigt. Ja, leute, es gibt tatsächlich noch unpolitische Dinge.
(edit/mod/NUB 7.3)

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10.05.2022

Ja, total unpolitisch, wenn man sich dabei russische Fahnen umbindet (wie auf den Fotos zu sehen) und "Russia"-Trainingsjacken trägt.

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09.05.2022

Die Bilder zeigen es ganz eindeutig:

Keine „Pro Russland“ Demo. Keine „Z Symbole“, kein Kriegs-Merchandise und keine Putin-Fanartikel, wie es ja auch von Forenteilnehmern hier in der AZ die letzen Tage spekulativ angekündigt wurde.

Die Teilnehmer haben den 9. Maifeiertag begannen und den traditionellen Gedenkmarsch „unsterbliches Regiment“ abgehalten. Dabei werden traditionell Bilder von gefallen Familienangehörigen getragen, um das Gedenken an diese aufrecht zuhalten.

Die ukrainisch nationalistische Gegendemonstration mit den ganzen Flaggen hingegen wirkt einfach nur peinlich. Denn auch die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern teilten das selbe Schicksal und pflegten übrigens bis 2014 selbige Tradition.

Ich möchte mich nicht in die tagespolitischen Themen einmischen und ich glaube auch, dass das die wenigsten der in Augsburg lebenden, herausragend integrierten Russlanddeutschen, Russen und Ex-Bürger anderer Sovietstaaten tun.

Vielmehr ist man einfach nur traurig, wie das Gedenken an 30 Millionen getötete Sowjetbürger, darunter viele der eigenen Familienmitglieder und Freunde medial und gesellschaftlich durch den Kakao gezogen wird. In keiner einzigen Presse habe ich heute eine respektvolle Würdigung dieses Erbes lesen können. Nicht heute und auch nicht die letzen Jahre.

Bei den amerikanischen und französischen Opfern wird das Erbe jedoch in den deutschen Medien hochgehalten. Richtig so, aber eben unausgewogen! Es gibt hier keine Opfer 1. und 2. klasse!

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09.05.2022

>> Die Teilnehmer haben den 9. Maifeiertag begannen und den traditionellen Gedenkmarsch „unsterbliches Regiment“ abgehalten. <<

Die hatten 76 Jahre Zeit für diese "Tradition" - und beginnen mit 200 Mann ausgerechnet im 77. Jahr als Putin die Ukraine überfallen hat? Es ist ganz offensichtlich für was hier marschiert wird!


>> Vielmehr ist man einfach nur traurig, wie das Gedenken an 30 Millionen getötete Sowjetbürger, darunter viele der eigenen Familienmitglieder und Freunde medial und gesellschaftlich durch den Kakao gezogen wird. <<

Es ist kein Klamauk auf die Verbrechen von Stalin und Putin hinzuweisen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor

Beide stehen für ein antidemokratisches faschistisches Russland das für viel Leid in der Ukraine verantwortlich ist.

Auf die häufige Rhetorik Faschismus mit dem von Deutschland zu verantwortenden Holocaust gleichzusetzen muss man sich nicht einlassen.


>> Die ukrainisch nationalistische Gegendemonstration mit den ganzen Flaggen... <<

Wie war das gleich wieder mit den Fahne bei der Rede von Putin im Sportpalast?

https://www.sueddeutsche.de/sport/sport-putin-russland-kritik-1.5554838

Ein russisches Fahnenmeer ;-)

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09.05.2022

Und warum das dann ausgerechnet im Jahr des ruhmreichen Einzugs der rumvollen Roten Armee in das Bruderland Ukraine und nicht schon die Jahre zuvor?

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09.05.2022

Wir haben vor gut 40 Jahren auch in der AFI, Augsburger Friedensinitiative, einiges getan, um bewusst zu machen, wie groß die sowjetischen Opfer von Nazideutschland waren.

Umso weniger kann ich akzeptieren, dass diejenigen, die an diese Verbrechen und ihre Opfer erinnern, sich nicht klar gegen den barbarischen Angriffskrieg auf die Ukraine aussprechen.

Raimund Kamm

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09.05.2022

Ihr Lieben, mit der Tradition haben die Leute nicht erst heute begonnen. Die Tradition wird jährlich am 9. mai, auch in Augsburg begannen. Vor covid war es noch eine stationäre Veranstaltung am Rathausplatz.

Das Sie davon nichts mitbekommen haben, liegt wohl auch daran, dass die Presse nicht darüber berichtet. Die Erinnerung an die sowjetischen Opfer des 2. Weltkrieges, die im wesentlichen Deutschland verursacht hat, ist nicht erwünscht!

@Peter P.
Ihr Verweis auf Stalin und ein Artikel aus dem März der Süddeutschen Zeitung zu Flaggen bei Sportveranstaltungen als Argument im Bezug auf das heutige Event IN AUGSBURG kann ich nicht nachvollziehen.

Traurig, dass Sie ihre Augsburger Mitbürger so verachten, die ihren gefallenen Familienmitgliedern gedenken, die ihr Leben auch für die Freiheit Deutschlands gelassen haben.

Noch ein weiterer Augenmerk: Auf den Fotos der „Gegendemonstration“ sieht man kleine Kinder. Ich möchte daran erinnern, wie noch vor einem Jahr bei den covid-Demos (zu recht) scharf kritisiert wurde, Kinder auf Demos mitzunehmen (aus Sicherheitsgründen) und diese politisch zu instrumentalisieren.
Aber wenn man die Flagge um sich hängt, die gerade politisch in den Wind passt, dann scheint das kein Problem mehr darzustellen.

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09.05.2022

Diese Demo war reine Provokation, angesichts des grausamen Krieges, den Russland gegen ein europäisches Land begonnen hat. Es sagt viel über den Charakter der Organisatoren aus.
Die Gegendemo als „nationalistisch“ zu bezeichnen, sagt, angesichts Putins wirrer extrem-nationalistischer Kriegsbegründung, dagegen viel über Ihren Charakter aus.
Sowas will ich in meiner Heimatstadt nie wieder sehen.

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10.05.2022

@Michail G.:

Wo waren diese "Gedenken" die letzten 30 Jahre? Kann man an keine erinnern in Augsburg. Wer dem Krieg gedenkt, der sollte ihn ablehnen. Ich sah keine diesbezüglichen Hinweise bei der "Pro Russia"-Demo deren Name es schon deutlich macht was Sache ist.

Dass keine oder kaum Symbole zu sehen waren lag wohl eher am Verbot als am guten Willen der Teilnehmer die sich auch die Frage stellen lassen müssen, warum sie hier sind.

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10.05.2022

An Peinlichkeit nicht zu überbieten ist ihr Kommentar hier! Putin und seine Vasallen sind die Kriegsverbrecher und Mörder und niemand anderes.(edit/mod/NUB 7.3/bitte sachlich bleiben)

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10.05.2022

>> Ihr Verweis auf Stalin und ein Artikel aus dem März der Süddeutschen Zeitung zu Flaggen bei Sportveranstaltungen als Argument im Bezug auf das heutige Event IN AUGSBURG kann ich nicht nachvollziehen. <<

Außer von Ihnen kamen keine Rückfragen oder Anmerkungen - denken Sie noch mal nach...


>> Traurig, dass Sie ihre Augsburger Mitbürger so verachten, die ihren gefallenen Familienmitgliedern gedenken, die ihr Leben auch für die Freiheit Deutschlands gelassen haben. <<

Jetzt machen Sie aber einen Lawrow...

Die Soldaten der SU haben die DDR geschaffen - die Diktatur der NSDAP durch die Diktatur der SED ersetzt.
Die Westalliierten haben der BRD Demokratie und Meinungsfreiheit gebracht.
Die Beendigung des Holocaust wäre ohne eigene Lager moralisch glaubwürdiger gewesen.

>> Noch ein weiterer Augenmerk: Auf den Fotos der „Gegendemonstration“ sieht man kleine Kinder. Ich möchte daran erinnern, wie noch vor einem Jahr bei den covid-Demos (zu recht) scharf kritisiert wurde, Kinder auf Demos mitzunehmen (aus Sicherheitsgründen) und diese politisch zu instrumentalisieren. <<

Sie sollten nicht auf jede Luftblase der Zero-Covid Linksextremisten hören.

Es ist aber ganz einfach - wenn Russland Kinder tötet, gehen hier auch Kinder demonstrieren!

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