Rund 80 Gäste kamen zu einem festlichen Gottesdienst mit anschließender Berufungsfeier der Malteser in der Diözese Augsburg zusammen. Mit großer Dankbarkeit wurde Wolf‑Dietrich Graf von Hundt nach 23 Jahren aus seinem Amt als Diözesanleiter verabschiedet. In dieser langen Amtszeit prägte er die Malteser maßgeblich: Er stellte Weichen, öffnete Türen, entwickelte Strukturen – und war für die Ehrenamtlichen stets ein verlässlicher Ansprechpartner. Ein echter Diener am Menschen. „Er hat die Malteser über viele Jahre entscheidend mitgestaltet – mit Humor, Lässigkeit und vor allem mit seinem Herz für die Menschen. Wir werden ihn sehr vermissen“, betonte Diözesangeschäftsführer Alexander Pereira. Auch Diözesanoberin Katharina Gräfin von Ballestrem‑Fugger würdigte ihn als inspirierenden Motivator und wichtigen Wegbegleiter vieler Ehren- und Hauptamtlichen. Für seine Verdienste wurde ihm feierlich das Kreuz des Offiziers für Verdienste am Malteserorden verliehen. Im Anschluss wurde Nicolas Freiherr von Pfetten als neuer Diözesanleiter berufen. Antonio Graf Keglevich, Regionalleiter in Bayern, würdigte den Amtsantritt mit den Worten, Freiherr von Pfetten trete "in ein wunderbares und bestelltes Umfeld" ein und wünschte ihm Gottes Segen und viel Erfolg für seine neue Aufgabe. Die Malteser in der Diözese freuen sich auf seine Impulse, seine Energie und sein Wirken für die kommenden Jahre. Erneut wurde Katharina Gräfin von Ballestrem‑Fugger als Diözesanoberin wiederberufen. Clementine Perlitt, Generaloberin der Malteser, würdigte sie als "wunderbare Oberin, eine entschlossene, liebevolle Kämpferin für die Nöte der Zeit", deren Erfahrung, Herz und ihre Verbundenheit zu den Maltesern ein großes Geschenk für die Diözese seien. Der besondere Abend klang in gemütlicher Atmosphäre und angeregten Gesprächen aus.
Augsburg-Hochfeld
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